CDU-Ratsherr kritisiert Verwaltung scharf – Vorwurf der mangelnden Erreichbarkeit

31. 07. 2020 um 09:20:20 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Der stellvertretende Vorsitzende und Ratsherr der CDU Delmenhorst Jürgen Waßer zeigt sich empört über die weiterhin andauernde Situation im Bürgerbüro und der KFZ-Zulassungsstelle. Bürgerinnen und Bürger müssten derzeit wochenlang auf Termine für einfachste Behördengänge warten und oftmals sei der Bürgerservice nicht einmal telefonisch zu erreichen.

Die mangelnde telefonische Erreichbarkeit des Bürgerservice sorge für große Verärgerung in weiten Teilen der Delmenhorster Bevölkerung: „Die Verwaltungsarbeit ist eine Dienstleistung und wird durch den Bürger über die hier erhobenen Gebühren finanziert. Unsere Bürger sind keine Bittsteller, sie dürfen eine zügige und professionelle Arbeit für ihre Gebühren – also ihr Geld – erwarten. In praktisch allen Dienstleistungsbereichen, egal ob Handwerk, Gastronomie oder Handel, herrscht seit Wochen – unter Beachtung der Coronaregeln – wieder offensichtlich Normalität, doch in der städtischen Verwaltung wird man mit unverschämt langen Wartezeiten vertröstet“, so Waßer.

„Hinhaltende Terminvergabe“

 Gerade in diesen schwierigen Zeiten würden viele Menschen zum Beispiel durch den Kauf eines Autos die kriselnde Volkswirtschaft beleben, diese würden jetzt durch das „schleppende Vorgehen und eine hinhaltende Terminvergabe“ hart bestraft. DelmeNews hatte bereits im Mai über coronabedingte Schwierigkeiten bei der Kfz-An- bzw. Abmeldung berichtet. Damals war die Behörde noch komplett für den Publikumsverkehr geschlossen. „Covid-19 mit den derzeitig niedrigen Infektionszahlen darf nicht zum Erliegen der Verwaltungstätigkeit führen – dass dieser Dienst am Bürger nicht gewährleistet werden kann, stößt daher auf mein Unverständnis“, so Jürgen Waßer.

Für den CDU-Ratsherr sei klar, dass das ohnehin angeschlagene Image der Stadt Delmenhorst weiteren Schaden nehmen werde, wenn der Bürgerservice auch in den kommenden Wochen nicht vollumfänglich zu erreichen sei und keine Normalität bei dieser Dienstleistung am Bürger einkehre.

                          CDU-Ratsherr Jürgen Waßer kritisiert die Verwaltung scharf.



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