Zeichen gegen Rassismus am Busbahnhof setzen – DGB und DIDF rufen für Donnerstag zur Mahnwache auf

26. 02. 2020 um 10:02:28 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Gemeinsam führen der Türkische Arbeiterverein (DIDF) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am morgigen Donnerstag, 27. Februar, eine Mahnwache durch. Anlass dafür sind die rassistischen Morde in der hessischen Stadt Hanau vor genau einer Woche am Mittwoch, 19. Februar, die elf Todesopfer forderten. Als Treffpunkt dient um 16.30 Uhr der Busbahnhof (ZOB).
 
„Wieder einmal kam es in Deutschland zu einem rechtsradikalen tödlichen Anschlag. Wir trauern um die Opfer dieser faschistischen Tat. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer“, bekundet Vahit Oflazoglu, der Vorsitzende des DIDF in Delmenhorst. Ergänzend merkt er an: „Wie die Anschläge von Mölln, Solingen und die rechtsterroristischen Morde des NSU zwischen 2000 und 2007, erschüttert uns der Anschlag in Hanau zutiefst.“
 

Zusammen Rassismus und Menschenhass die Stirn bieten

Weiter führt Oflazoglu aus: „Die Mehrheit der Menschen solidarisiert sich mit den Opfern und verurteilt rassistische und rechtsextreme Angriffe und Gewalttaten. Wir, als Türkischer Arbeiterverein (DIDF), wollen gemeinsam mit dem DGB mit einer Mahnwache ein Zeichen setzen.“ Dafür wurde der morgige Donnerstag als Termin gewählt. Abgehalten wird die Mahnwache ab 16.30 am ZOB.

„Wir rufen die gesamte Delmenhorster Bevölkerung auf, sich an der Mahnwache zu beteiligen, um gemeinsam diese rassistischen Morde zu verurteilen. Wir sind in Delmenhorst eine offene und tolerante Gesellschaft. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir Rassismus und Menschenhass nicht tolerieren“, richtet der Vorsitzende des Türkischen Arbeitervereins in Delmenhorst einen Appell an alle Bürger der Stadt.
 
Mahnwache für die Opfer der rassistischen Morde in Hanau

Veranstaltungsort: Busbahnhof (ZOB) Delmenhorst

Uhrzeit: 16.30 Uhr

Datum: 27. Februar
 
Bild: Am Busbahnhof wird morgen vom Türkischen Arbeiterverein (DIDF) und dem DGB eine Mahnwache anlässlich der rassistischen Morde in Hanau organisiert.



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