Vier Auffahrunfälle auf der A1 bei Stuhr – Abstand wahren und bremsbereit sein, sorgt für Abhilfe

26. 05. 2020 um 09:43:03 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Gleich mehrere Unfälle geschahen am gestrigen Montag, 25. Mai, auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum. Es blieb bei Sachschäden. Wegen der nahen Baustelle an der Ochtum-Brücke und der geänderten Verkehrsführung gilt dort bereits reduzierte Geschwindigkeit. Bei höherem Verkehrsaufkommen ist dort mit stockendem Verkehrsfluss oder Staubildung zu rechnen, worauf entsprechende Verkehrsschilder hinweisen.
 
Der erste Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr, als ein 27 Jahre alter Mann seinen PKW am Stauende bis zum Stillstand abbremsen musste. Vom folgenden 26-jährigen Fahrer eines Vans wurde das stehende Auto übersehen, sodass er mit geringer Geschwindigkeit auf das Heck auffuhr. An beiden Fahrzeugen entstand minimaler Sachschaden, den die Polizei auf 1.300 Euro schätzte. Nach diesem Zusammenstoß kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen.
 

Frau plagten infolge eines Zusammenstoßes Nackenbeschwerden

Im Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Brinkum kam es um 9.10 Uhr zu einem Unfall. Ein 68 Jahre alter Mann wollte mit seinem Wagen auf die A1 in Richtung Hamburg auffahren und fuhr aufgrund des auch hier herrschenden, stockenden Verkehrs auf den PKW einer 65-jährigen Frau auf. Anschließend klagte die Frau über Schmerzen im Nacken. Mit 5.000 Euro wurde der entstandene Schaden von der Polizei beziffert.
 

PKW und Kleintransporter waren nach einer Kollision nicht mehr fahrbar

Gegen 10.30 Uhr passierte der nächste Unfall. Sein Auto musste ein 29-jähriger Mann verkehrsbedingt auf dem mittleren Fahrstreifen abbremsen. Der folgende 58 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters registrierte das Bremsmanöver zu spät und fuhr auf. Laut Polizeiangaben wurde in diesem Fall Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro verursacht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
 

Schäden summieren sich auf ein Minimum von 20.300 Euro

Der letzte Auffahrunfall musste gegen 16.30 Uhr aufgenommen werden. Ein 65 Jahre alter Mann musste seinen Wagen abbremsen, was ein 25-jähriger Delmenhorster zu spät bemerkte und mit seinem PKW auffuhr. Hier wurde der angerichtete Schaden on der Polizei auf 4.000 Euro taxiert. Von den Beamten der Autobahnpolizei werden ein Appell und die Forderung an die Verkehrsteilnehmer gerichtet, dem Straßenverkehr mehr Aufmerksamkeit zu widmen
 

Polizei mahnt Verkehrsteilnehmer zur Achtsamkeit

Gerade in Bereichen, in denen auf Baustellen und mögliche Gefahren hingewiesen und die Geschwindigkeit reduziert wird, ist mit plötzlichen Bremsmanövern vorausfahrender Verkehrsteilnehmer zu rechnen, wie die Polizei mitteilt. Der Sicherheitsabstand sollte zwingend eingehalten werden.

Mit ständiger Bremsbereitschaft sollten die beschriebenen Passagen durchfahren werden. Falls es dennoch zu einem Verkehrsunfall kommt und die beteiligten Fahrzeuge noch fahrbereit sind, so ist die Unfallstelle zu räumen. Seitens der Polizei wird dazu geraten, die Autobahn mit den Fahrzeugen an der nächsten Anschlussstelle zu verlassen oder einen Parkplatz aufzusuchen.

Ohne Probleme kann die Unfallaufnahme auch dort erfolgen. Der Stau, der sich bei einem Verbleiben an der Unfallstelle bilden könnte, birgt das Risiko, weitere Unfälle provozieren zu können. Bei Auffahrunfällen im Stau beziehungsweise am Stauende sind der Polizei zufolge häufig weitaus schlimmere Folgen als bloßer Sachschaden zu beklagen.



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