Verwaltung will Baugebiet Langenwisch auf den Weg bringen – Auch Turnhalle Bungerhof Thema – Entscheidung morgen im Finanzausschuss

28. 08. 2018 um 12:56:18 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Das Baugebiet “Westlich Langenwisch” war zuletzt wegen der Entfernung einer geschützten Wallhecke und der Verteidigung der Maßnahme durch die Verwaltung Thema im Bauausschuss. Für den nächsten Finanzausschuss, der am morgigen Mittwoch, 29. August, stattfindet, möchte die Verwaltung die Weichen für die rasche Erschließung stellen. Dafür braucht sie 390.000 Euro, die als “überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung” im Haushalt genehmigt werden sollen.
 
Konkret soll mit den Mitteln der Boden saniert werden. Früher lag auf dem Gebiet eine Mülldeponie, sodass die Erde vor einer Bebauung saniert werden muss. Dies ist laut Antragsvorlage der Verwaltung erst nach der Rodung des Heckenstücks und der darauf folgenden Bodenuntersuchungen bekannt geworden.
 

Baubeginn noch dieses Jahr angestrebt

“Damit Ausschreibung und Baubeginn bereits in diesem Jahr erfolgen können, ist die überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung notwendig”, schreibt die Verwaltung weiter im Antrag. Gemeint ist damit, die erforderlichen Mittel für die Maßnahmen zu genehmigen. “Ohne diese Verpflichtungsermächtigung würde sich die Fertigstellung der Erschließung um mehr als ein halbes Jahr verzögern.” Das möchte die Verwaltung offenbar verhindern.
 
Eine Gegenfinanzierung soll aus den Maßnahmen “Neue Moltkestraße” und deren Durchlass erfolgen. Laut Antrag sind die dortigen Bauarbeiten erst für die Jahre 2020/21 vorgesehen. Die Stadt hat sich selbst das Ziel gesetzt, jedes Jahr etwa 200 neue Wohneinheiten zu schaffen. Das neue Wohngebiet könnte bei der Umsetzung der Vorgabe helfen. Es ist jedoch in der Politik umstritten. Unter anderem bemängeln Ratsherren und -frauen, dass ein dortiges Moor dem Baugebiet weichen soll.
 

Komplettsanierung bei Turnhalle Bungerhof geplant

Auch die Komplettsanierung der Turnhalle Bungerhof ist im Antrag enthalten. Hier rechnet die Verwaltung mit einer Förderung durch den Bund, die etwa 45 Prozent der Kosten entspräche. Die Haushaltsmittel für die Maßnahme sind bereits in den Finanzplanungen für 2019 und 20 enthalten, schreibt die Verwaltung. Um die Förderung nutzen zu können, sei aber auch in diesem Fall eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung nötig – und das bis zum Stichtag am 20. September, sonst gäbe es keine Förderung.
 
Die Gegenfinanzierung soll aus Geldern für den Neubau der Kita Moorkamp erfolgen. Hier werden laut Verwaltung nicht alle eingeplanten Mittel benötigt. 1,001 Millionen Euro rechnet die Verwaltung für die Sanierung ein.
 
Foto: Die Kita an der Langenwischstraße könnte für viele Bauwillige ein Grund werden, um im Baugebiet “Westlich Langenwisch” ihre Häuser zu errichten – wenn die Politik Verwaltungsplänen zustimmt, um das Gebiet zu entwickeln.
 



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