Hilfestellung für Schwangere und werdende Eltern – Neue Ausgabe der Broschüre „MenschensKind!“

18. 01. 2019 um 12:02:12 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Gestern, 17. Januar, wurde die 8. Auflage der Broschüre „MenschensKind!“ im Rathaus von der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Petra Borrmann vorgestellt. Diplom- und Sozialpädagogin Ruth Bock-Janik von der Schwangerschaftsberatung des Caritasverbands Delmenhorst sowie Brunhilde Frerichs von der Schwangerschaftsberatung im Fachdienst Gesundheit unterstützten sie dabei.
 
Werdende Eltern stehen vor vielen neuen Herausforderungen, weshalb sich bei ihnen automatisch einige Fragen ergeben. Als Wegweiser soll ihnen die Broschüre „Menschenskind! Informationen über Schwangerschaft, Geburt und Elternsein in Delmenhorst“ mit Tipps und aufgelisteten Beratungsstellen dienen. Sie wird gemeinsam von der Gleichstellungsstelle der Stadt, dem Fachdienst Gesundheit und der Schwangerschaftsberatung des Caritasverbands Delmenhorst herausgegeben.
 

Gemeinsamkeit der Funktion als Beratungsstellen

„Wir sind erwachsen oder volljährig geworden“, sagt Petra Borrmann, die hiesige Gleichstellungsbeauftragte zur achten Auflage. Zu dieser Zusammenarbeit führt sie aus: „Uns eint, dass wir alle drei Anlaufstellen für werdende Eltern sind, die nach Rat suchen.“ Ruth Bock-Janik gab an, dass sich allein die Schwangerschaftsberatung des örtlichen Caritasverbands um circa 360 werdende Eltern oder Schwangere im letzten Jahr gekümmert habe.
 

Nachschlagewerk für Anlaufstellen und Informationen

Auf knapp 100 Seiten werden rund 85 städtische und überregionale Einrichtungen vorgestellt. Sämtliche angegebene Beratungseinrichtungen gaben dafür eine Selbstdarstellung mit aktuellen Daten und Kontaktpersonen ab. Kurz und prägnant sind dort auch Informationen zu Themen wie Elterngeld, Elternzeit, Mutterschutz oder Kindergeld und vieles mehr enthalten.

Die Broschüre ist in drei großen Abschnitten gegliedert: In der Schwangerschaft, Angebote rund um die Geburt und Ihr Kind ist da. Seit der Ausgabe von 2009 ist im ersten Abschnitt auch ein großer Bereich für sehr junge Schwangere eingerichtet. Betreute Wohnformen und die gesetzliche Vormundschaft im Falle von minderjährigen Müttern kommen darin zur Sprache.

„Viele Fachkräfte in der Stadt nutzen die Broschüre auch sehr gern als Nachschlagewerk, weil es sonst keine weitere Zusammenstellung in dieser Breite gibt“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte. Bock-Janik ergänzt: „Hinten existiert ein Stichwortverzeichnis.“ Dass es ein Erfolgsmodell darstelle und eine starke Nachfrage erziele, hob Brunhilde Frerichs hervor.
 

Seit 2001 wird die Broschüre stetig aktualisiert

Zudem teilt sie mit: „Die Idee zur Broschüre ist aus den Beratungen in den Jahren 1999 und 2000 entstanden, weil man den Personen nach der Beratung gern etwas an die Hand geben wollte. Im Juni 2001 ist dann die erste Auflage erschienen. Alle zwei bis drei Jahre erscheint eine neue Ausgabe.“

Für diese aktualisierten Neuauflagen gibt es laut Borrmann die Gründe, dass die Broschüren entweder vergriffen oder die Daten veraltet sind und sich rechtliche Gegebenheiten ändern, zum Beispiel durch Erhöhung des Elterngeldes oder von Arbeitslosengeld II.

Sie sieht die vielfältige Auswahl an Einrichtungen in Delmenhorst im Vergleich zu anderen Städten oder Landkreisen positiv und bewertet auch die Versorgungslage dementsprechend. Ungewiss sei allerdings, wie sich mögliche Altersfluktuationen darauf auswirken könnten. Bock-Janik bestätigte, dass mit dem Anstieg der Geburtenzahlen auch eine Zunahme der Beratungszahlen einhergehe.
 

Verfügbarkeit ab Montag

Am Montag, 21. Januar, werden insgesamt 4.000 Broschüren an öffentlichen Stellen, wie etwa der Stadtbücherei, kostenlos ausgelegt. Ebenso werden sie von Arztpraxen weitergegeben. Mit der Herstellung seien Kosten von circa einem Euro pro Heft, also 4.000 Euro Gesamtkosten verbunden, die von der Stadt getragen würden. Demnächst soll die Broschüre auch auf dem Onlineportal der Stadt www.delmenhorst.de zur Verfügung gestellt werden.
 
Bild: Die drei Herausgeberinnen Petra Borrmann (v.l.), Brunhilde Frerichs und Ruth Bock-Janik präsentierten die neue Auflage der Broschüre „Menschenskind!“.



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