„Der Nächste, bitte!“ – Erfolgs-Comedienne Lisa Feller am 31.5.mit neuem Programm in der Divarena

23. 05. 2018 um 12:23:53 Uhr | DelmeNews-Redaktion
Werbung
Werbung
Werbung

Die Comedienne Lisa Feller war schon öfter für einen Auftritt in Delmenhorst in der Divarena zu Gast. Im Interview hat sie uns erklärt, warum ihre Programme stets von ihrem persönlichen Leben handeln und warum sie das Delmenhorster Publikum super findet.

Lisa, 2012 hieß dein Programm „Der Teufel trägt Pampers“, in dem es um das junge Mutterglück ging, 2014 kam „Guter Sex ist teuer“, in dem du deine Erfahrungen als frischgebackene Single-Mutter eingearbeitet hast. Was erwartet die Zuschauer bei deinem neuen Programm „Der Nächste, bitte!“?

Lisa Feller: Mein Leben gestaltet sich ja ein bisschen so wie eine Soap (lacht): Erst kamen die Kinder, dann eine glückliche Zeit, dann die Scheidung und jetzt die Suche nach dem neuen Glück. Anders ausgedrückt: Nachdem ich eine Zeit lang neue Bekanntschaften locker genommen habe, darf jetzt auch mal wieder einer zum Frühstück bleiben.

Ist das Programm also die Fortschreibung des Lebens der Lisa Feller?

Lisa Feller: Ja. Ich habe ja nichts anderes, über das ich reden kann (lacht).

In der Tat suchen sich andere Comedians ja eher gesellschaftliche Phänomene, über die sie Scherze machen, während bei dir anscheinend eher das Leben den Stoff für deine Programme schreibt. Kann man das so sagen?

Lisa Feller: Ja, ich finde, jeder sollte das tun, was er am besten kann. Es gibt Leute, die können hervorragend über Politik oder andere „große“ Themen reden. Ich beobachte wahnsinnig gern Menschen und das kleine Miteinander, dieses Zwischenmenschliche – sowohl bei mir als auch bei anderen. Und darüber rede ich auch am liebsten – das ist wahrscheinlich auch besser, als wenn ich über irgendetwas anderes reden würde (lacht).

Hast du keine Angst, zu viel von dir preiszugeben?

Das kann ich ja selbst steuern.

Irgendwann kennt aber doch jeder deine Lebensgeschichte, oder?

Ja…, aber ich erzähle auch nur das, was ich erzählen möchte. Dass man getrennt ist oder nicht, finde ich heutzutage eh nicht mehr schlimm. Das geht ja vielen Menschen so. Da gibt es spannendere  Geheimnisse, die ich für mich behalten kann. ‚Welche denn zum Beispiel?‘ (lacht).

Genau, welche denn?

Das sage ich nicht… (lacht) Das haben ja Geheimnisse so an sich.

In deiner Programmankündigung steht: Ein Mann sollte wie ein guter Blumenstrauß sein. Das Gestrüpp muss weg, unten ein bisschen beschneiden und eine Tüte Blumenfrisch dazu…“ Das klingt nicht sehr nett gegenüber den Männern. Ist es so schlimm mit ihnen?

Man sucht ja eine Weile herum  und denkt: Viele von denen könnte man untenrum ein bisschen beschneiden. Viele denken ja dasselbe über die Frauen, aber die so denken, können sich ja selbst auf die Bühne stellen und darüber reden.

Gibt es bei deinem Programm ein Happy End?

Naja, ich bin ja noch auf der Suche. Das Gute ist: Ich bin jemand, der dem Leben gegenüber ziemlich fröhlich eingestellt ist. Ich habe eine positive Sicht auf die Dinge und das nimmt mir auch die Lebenssituation nicht. Ich hab zwei tolle Kinder, ein sehr, sehr schönes Leben und bin nicht verzweifelt. Eine Zuschauerin sagte mal zu mir: „Ach, wenn man das so hört, könnte man fast Bock haben, sich einfach mal zu trennen.“  Das wiederum möchte ich natürlich auch nicht (lacht).

Es gibt nicht das perfekte Glück: Die, die in einer Beziehung sind, denken: „Alleine wäre auch mal schön.“ Die, die alleine sind, denken: „Es könnte mal wieder einer vorbeikommen.“ Man muss mit dem zufrieden sein, was man hat.

Du kommst berufsbedingt viel herum. Bei dir im Publikum ist nie der Passende dabei?

Darüber rede ich auch in meiner Show. Dann erzähle ich, was ich für Leute treffe. Hauptsächlich sitzen im Publikum aber Frauen und wenn da Männer sind, haben ihre Frauen sie mitgebracht.

Apropos Publikum: Du warst ja schon mehrere Male in Delmenhorst. Wie ist dein Eindruck vom Delmenhorster Publikum? Deswegen komme ich wahrscheinlich ständig wieder. Ich mag das. Ich glaube, ich war in wenigen Spielorten so oft wie in Delmenhorst, weil ich da beim Comedy Club schon öfter dabei war und mit Sascha Korf auch schon eine Impro-Show gemacht habe. Ich komme einfach gerne wieder. Delmenhorst ist besser als sein Ruf, ich find’s super.

 

Tickets für den Auftritt gibt es in der Divarena und auf www.divarena.de.



Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de
Werbung
Werbung
Werbung



Kommentar schreiben




Ihre Kommentare