Gesundheitsversorgung von Feuerwehrmännern: Stadt kommt Beamten entgegen

07. 06. 2013 um 18:18:53 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Die Stadt als Dienstherr kommt neuen sowie knapp zehn derzeitigen Beamten der Berufsfeuerwehr entgegen. Sie führt die sogenannte freie Heilfürsorge wieder ein, die den Beamten finanzielle Vorteile bringt.

 
Im März 2005 war die freie Heilfürsorge per Ratsbeschluss für neu einzustellende Feuerwehrleute abgeschafft worden. Was ist die freie Heilfürsorge? Normalerweise übernimmt bei Beamten der Dienstherr einen Teil der Krankenkosten, für den Rest muss der Beamte durch eine Krankenversicherung selbst sorgen. Bei der freien Heilfürsorge übernimmt der Dienstherr stattdessen die Kosten zu fast 100 Prozent.
 
Laut Oberbürgermeister Patrick de Lanne muss der Beamte lediglich noch 1,6 Prozent der anfallenden Kosten übernehmen. Freuen können sich über diese Regelung, die am 26. Juni im Rat beschlossen werden soll, laut Stadtverwaltung 7 oder 8 Beamte, die derzeit noch keine freie Heilfürsorge bekommen sowie alle Feuerwehrleute, die neu eingestellt werden. Die Regelung soll bereits zum 1. August in Kraft treten.
 
 

Streit zwischen Feuerwehrleuten und Stadt

Derzeit schwelt ein Streit zwischen dem Dienstherrn Stadt Delmenhorst und den Beamten der Feuerwehr. Dabei geht es um mehrere Dinge, unter anderem um geleistete Überstunden, die noch nicht bezahlt wurden, die aber nach juristischer Expertenmeinung hätten vergütet werden müssen. Vor der vergangenen Stadtratssitzung gab es eine Demonstration der Feuerwehrleute, sie warfen der Stadtverwaltung Untätigkeit vor.
 
Dies empfand Oberbürgermeister Patrick de La Lanne als unfair. „Wir sind sehr tätig gewesen“, sagte er noch heute. „In den letzten fünf bis sechs Jahren haben wir viel für die Feuerwehr gemacht.“ Als Beispiel nannte er die Anschaffung einer neuen Drehleiter und neuer Hardware.
 
Im Haushaltsplan 2013 seien zudem drei Brandmeisterstellen eingeplant worden. Doch er sagte auch: „Wir können nicht alle Forderungen erfüllen.“ Welche Forderungen dies seien, die vermutlich noch für Streit zwischen den Feuerwehrleuten und ihrem Dienstherrn sorgen dürften, ließ er offen.

 
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