Zwei Obstbäume in der Graft zerstört – Als Spenden gepflanzt

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Einen unschönen Anblick finden Graftbesucher dieser Tage an der Obstwiese auf dem mittleren Graftring. Dort wurden zwei Obstbäume von Unbekannten zerstört. Der Schaden fiel Spaziergängern am Wochenende auf.
 
Laut Verwaltung wurden die Bäume 2008 gespendet. Der Schaden wird auf 1.200 Euro geschätzt. Wer für die Tat verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Der Fachdienst Stadtgrün ist für sachdienliche Hinweise dankbar. Die Stadt hat Anzeige erstattet. Die Bäume sollen ersetzt werden.
 

Stämme durchtrennt

Jetzt liegen die oberen Teile neben den Stämmen. Zumindest an einem Exemplar sind deutliche Spuren einer Säge oder Axt zu erkennen. Der Stamm wurde damit etwa in der Mitte durchtrennt. Die übrigen Obstbäume auf der Obstwiese blieben verschont. Die gefällten Apfelbäume stehen am Beginn der Obstwiese, nahe der östlichen Brücke zur äußeren Graft.
 
Wo heute die Obstwiese liegt, fanden sich einst Kleingärten. Die wurden nach und nach aufgegeben und von der Stadt zurückgekauft. Die beiden betroffenen Obstbäume stehen auf Grund, der von „Bienen Emma“ bewirtschaftet wurde. Die ältesten Exemplare auf der Wiese sind 60 bis 70 Jahre alt. Laut Verwaltung entspreche die Sortenauswahl der Selbstversorger-Kultur des 19. Jahrhunderts. Bäume mit Äpfeln, Pflaumen, Birnen, Kirschen, Quitten, Holzäpfel und Walnüssen stünden dort.
 
Foto: Diese beiden Obstbäume in der Graft haben Unbekannte am Wochenende zerstört.
 


 

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