Bremerhaven ist Deutschlands Müllhauptstadt – Delmenhorst im Mittelfeld

03. 08. 2017 um 14:27:11 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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fotoboxen-bremen.de

Bremerhaven ist Deutschlands Müllhauptstadt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Vergleichsportals billiger.de. Dafür wurden Daten aus 200 deutschen Städten miteinander verglichen.
 
In der Studie sind Städte aus allen Bundesländern vertreten. Die Daten stammen vom 31. Dezember 2015, da neuere Daten noch nicht verfügbar sind, und wurden vom Statistischen Bundesamt und seinen Gegenstücken in den Ländern gesammelt.
 

39.600 Tonnen Müll in Bremerhaven

Bremerhaven schaffte es auf den zweifelhaften Spitzenplatz. Hier fielen 2015 fast 39.600 Tonnen an Müll an. Statistisch produziert jeder Bremerhavener damit 347 Kilo an Abfall im Jahr. Der Schnitt aller untersuchten Kommunen liegt bei lediglich 197 Kilo. Dabei sind Bio- und Wertstoffabfälle noch gar nicht berücksichtigt. Mit diesen käme die Stadt an der Wesermündung pro Einwohner sogar auf 498 Kilo.
 

Konstanz Spitzenreiter bei Müllvermeidung

Für die Studienmacher zählt Deutschland zu den Weltmeistern in der Müllproduktion. Und das nicht nur europa-, sondern sogar weltweit. So würden jede Sekunde 89 Einwegbecher von Coffee-to-go oder Softdrinks in den Abfall wandern. Trotzdem gibt es auch Städte mit wesentlich weniger Verbrauch. Delmenhorst kommt mit 229 Kilo pro Kopf auf einen mittleren Wert, während der Landkreis Konstanz lediglich 86 Kilo erreicht. Statistisch verursachen die Konstanzer damit nur 230 Gramm Müll pro Tag und Kopf.
 
Zudem gibt es laut den Studienmachern einen Zusammenhang zwischen dem Anteil armer Leute und dem Müllaufkommen in einer Kommune: Leute mit niedrigem Einkommen produzieren demnach im Schnitt mehr Abfälle als Normal- und Besserverdiener.
 
Symbolfoto: Beim Müllverbrauch nimmt Bremerhaven den Spitzenplatz ein.
 



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