Kapriolen und Co. – Kulturbüro gibt Termine bekannt

30. 12. 2016 um 17:07:33 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Damit die Weihnachtskalorien gleich zu Beginn des Jahres 2017 weggelacht werden können, hat das städtische KulturBüro den Veranstaltungskalender mit besonderen Höhepunkten gefüllt. Hier die Termine für das erste Quartal 2017.
 
Am Dienstag, 24. Januar 2017, wird die Veranstaltungsreihe der Kapriolen in der Markthalle mit der „Schlachtplatte – Die Jahresendabrechnung“ eingeläutet. HG. Butzko funkt am Mittwoch, 22. Februar, im Familienzentrum Villa mit seinem Programm „Menschliche Intelligenz, oder: Wie blöd kann man sein?“ vom Raumschiff Enterprise und das Kabarett-Duo „Onkel Fisch“ fragt am Freitag, 3. März, im Familienzentrum „Europa – und wenn ja, wie viele?“. Nagelritz kommt am Mittwoch, 22. März, dann ebenfalls in die Villa und spinnt „modernes Seemannsgarn“.
 

„Schlachtplatte – Die Jahresendabrechnung“

Am Dienstag, 24. Januar, 20 Uhr, kommt die Schlachtplatte wieder nach Delmenhorst in die Markthalle und wird gnadenlos abrechnen. Lioba Albus, eine einzigartig virtuose Vollblut-Komödiantin, glänzt besonders in ihrer Rolle als Mia Mittelkötter. Fatih Cevikkollu, großartiger Kabarettist und Schauspieler mit subversivem Charme. Robert Griess, laut Kölner Stadt-Anzeiger hat er „die schnellste und frechste Klappe von Köln“, und Ape & Feuerstein, bekannt als das wildeste Musikkabarett-Duo östlich des Mississippis. Jeder für sich ist schon ein Komik-Knaller am Humorstandort Deutschland, aber zusammen sind sie das „Kabarettistische Quintett“ der deutschen Kleinkunst-Szene!
 
 

HG. Butzko – Menschliche Intelligenz, oder: „Wie blöd kann man sein?“

Am Mittwoch, 22. Februar, strapaziert  HG. Butzko um 20 Uhr im Familienzentrum Villa die Lachmuskeln der Zuschauer. Als Captain Kirk und Mr. Spock mal einen entfernten Himmelskörper besuchten, kamen sie anschließend zu dem Fazit: „Es gibt keine menschliche Intelligenz auf diesem Planeten.“ Das funkten sie zur Erde. Einem Planeten, auf dem vor Tausenden von Jahren ein paar Leute Stimmen hörten, über die anschließend Bücher geschrieben wurden, worin zu lesen war, dass man so leben muss, wie in diesen Büchern geschrieben steht, oder man kommt in die Hölle.
 
Das Erstaunliche ist nicht, dass diese Bücher Weltbestseller wurden, sondern dass bis heute Milliarden von Menschen ihr Leben nach diesen Büchern ausrichten. Die einen wollen dabei einen säkularen, die anderen einen Gottesstaat, die einen mit friedlichen Mitteln, die anderen mit AstroTV. Aber ob Dschihadisten im Nahen Osten oder Evangelikale im Wilden Westen, selbst CDU/CSU berufen sich in ihrem Namen auf einen Religionsstifter. Auch wenn sie sich in der Wahl ihrer Methoden unterscheiden, so haben sie alle etwas gemeinsam: Sie vermischen in übergriffiger und unzumutbarer Weise Religion und Politik.

Höchste Zeit also für einen gläubigen Atheisten. Und wer wäre da besser geeignet, als HG. Butzko, Dauergast in vielen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Träger des deutschen Kleinkunstpreises.

Stets tagesaktuell kommt sein satirisch-politisches Kabarett ohne Gebetsmühlen und Moralpredigt aus. Butzkos Argumente sind nicht immer bequem, aber dafür logisch statt ideologisch.
 

„Onkel Fisch“: „Europa – und wenn ja, wie viele?“ Bekannt aus NDR, WDR, SWR und HR

Am Freitag, 3. März 2017, bieten „Onkel Fisch“ Action-Kabarett und Satire der Extraklasse um 20 Uhr in der Villa. Europa. Ein Kontinent am Rande des Nervenzusammenbruchs. Zuwanderer und Rausschmeißer. Wer darf bleiben, wer will bleiben und wer kann überhaupt mitmachen? Eine flexible Wertegemeinschaft zwischen Grexit und Brexit, gefangen in einem Strudel aus politischen Eigeninteressen, Bauchgefühl und Vorurteilen.
 
Zeit für das Kabarett-Duo „Onkel Fisch“ Ordnung in das Chaos zu bringen und zu fragen: Wer sind genau die „Europäer“? Lohnt sich Europa überhaupt? Wie funktioniert die EU? Oder warum nicht?
 
Adrian Engels und Markus Riedinger analysieren, erklären und wundern sich. Sie erzählen, streiten, singen und tanzen sich durch ihr Programm „Europa – und wenn ja, wie viele?“.
 
Eine unglaubliche Reise durch einen verrückten Kontinent mit zwei ziemlich besten Brüssel-Verstehern. Engels und Riedinger recherchierten sogar vor Ort in Europas unheimlicher Hauptstadt und stellten fest: Brüssel kann Spuren von Demokratie enthalten!
 

Nagelritz – modernes Seemannsgarn

Am Mittwoch, 22. März, zelebriert Nagelritz um 20 Uhr im Familienzentrum einen Abend mit Musik, Komik und Gefühlen rund um die Seefahrt. Mit frivoler Doppeldeutigkeit, frechem Augenzwinkern und maltesererprobter Seemannskehle bewegt sich Dirk Langer, alias Nagelritz, zwischen Comedy, Kabarett und Chanson.
 
Dass hier kein Mann kommt, der „La Paloma“ spielt, liegt auf der Hand. Nagelritz steht für modernes Seemannsgarn, skurrile Geschichten und sehnsüchtige Seemannsmusik –   weitab der bekannten Shantys.
 
Seine Liedtexte, geliehen bei Joachim Ringelnatz, einem von vielen geschätzten Ausnahmepoeten, bettet Nagelritz auf Akkordeon, Gitarre oder Klavier. Und dann sind da noch Hinnerk und Raoul, Nagelritz’ Kumpel, mit denen sich selbst Alltäglichkeiten zu haarsträubenden Geschichten entwickeln, denn jeder Landgang muss schließlich Spuren hinterlassen.
 
Karten für sämtliche Veranstaltungen sind ab sofort im städtischen KulturBüro, Telefon (04221) 99-2464, im Erdgeschoss des Rathauses erhältlich. Tickets für die „Schlachtplatte“ kosten 20 Euro, ermäßigt 18 Euro. Für die Vorstellungen von HG. Butzko, „Onkel Fisch“ und Nagelritz sind Karten für 15 Euro, ermäßigt 13 Euro, erhältlich. Im Abo vergünstigt sich der Eintrittspreis um jeweils 1 Euro.
 
Bild: Schlachtplatte 2016
v.l.: Guntmar Feuerstein, Fred Ape, Lioba Albaus, Fatih Cevikogglu und Robert Griess
 




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