Zwei Autos überschlagen sich auf der A29 bei Großenkneten – Delmenhorster Autofahrer stirbt

22. 11. 2019 um 09:46:09 Uhr | DelmeNews-Redaktion
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de

Ein schwerer Unfall ereignete sich am gestrigen Donnerstag, 21. November, gegen 18.15 Uhr auf der A29 im Bereich der Gemeinde Großenkneten. Mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr ein PKW auf einem anderen Wagen auf, wodurch beide Fahrzeuge in Schleudern gerieten und sich überschlugen. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein Delmenhorster Autofahrer, denen er später erlag. Stundenlang war die Autobahn in einer Richtung voll gesperrt.
 
Auf dem linken Fahrstreifen der A29 war 34-jähriger Mann mit seinem PKW in Richtung Wilhelmshaven unterwegs. Nach seinen Angaben bewegte er sich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 160 Stundenkilometern fort. Zwischen den Anschlussstellen Großenkneten und Wardenburg übersah er ein vorausfahrendes Auto eines 46 Jahre alten Delmenhorsters und fuhr auf das Heck des Wagens auf. Durch den Aufprall geriet das Auto des Delmenhorsters ins Schleudern, überschlug sich und kam rechts neben der Fahrbahn zum Stehen.
 

Feuerwehr holte späteres Todesopfer aus dem Fahrzeugwrack

Infolgedessen war der 46-jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er war nicht ansprechbar, wurde von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren. Wenig später hatten diese dort seinen Tod zur Folge.

Auch der PKW des Unfallverursachers kam ins Schleudern, überschlug sich und geriet hundert Meter weiter in Richtung der Anschlussstelle Wardenburg rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer konnte sich selbständig aus seinem Wagen befreien und zog sich lediglich leichte Verletzungen zu. Wegen der hohen Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der Kollision wurde er zur Überprüfung seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus gefahren.
 

Schäden summieren sich auf 15.000 Euro

Zusätzlich zu den beiden Rettungswagen war ein Notarzteinsatzfahrzeug am Unfallort im Einsatz.
Unterstützung erhielten die Rettungskräfte von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sage, die mit 3 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort waren. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit etwa 15.000 Euro beziffert. Beide PKWs wurden abgeschleppt. Im Anschluss an den Zusammenstoß wurde eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Wilhelmshaven eingerichtet.
 

Sperrung wurde über sieben Stunden aufrechterhalten

Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Großenkneten abgeleitet. Nach dem Unfall war die Fahrbahn der Autobahn stark verunreinigt. Bei einem der beteiligten Wagen handelte es sich um ein Handwerkerfahrzeug, aus dem sich etliche Schrauben und andere Metallgegenstände auf der Fahrbahn verteilten.

Für circa 15 Minuten wurde ebenfalls die Richtungsfahrbahn Osnabrück gesperrt, um die Fahrbahn von den Metallteilen zu befreien. Gegen 19.30 Uhr konnten die Fahrzeuge, die sich zwischen der Anschlussstelle Großenkneten und der Unfallstelle gestaut hatten, langsam über den gereinigten Überholfahrstreifen am Unfallort vorbeigeführt werden.

Der rechte Fahrt- und der Standstreifen mussten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen noch gereinigt werden. Von der Autobahnmeisterei Oldenburg, die später die Sperrmaßnahmen übernahm, wurde die Vollsperrung der A29 in Fahrtrichtung Oldenburg gegen 1.30 Uhr aufgehoben
 
Beispielbild: Ein Delmenhorster PKW-Fahrer kam infolge eines schweren Unfalls auf der A29 bei Großenkneten ums Leben. Bildquelle: Fotolia



Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung



Kommentar schreiben




Ihre Kommentare