Wohnhaus in Wildeshausen steht in Flammen – Feuerwehr kann weitgehende Zerstörung nicht verhindern

27. 12. 2019 um 11:35:05 Uhr | DelmeNews-Redaktion
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de

Am Mittwoch, 25. Dezember, wurde gegen 14.05 Uhr ein Brand eines Wohnhauses im Forstweg in Wildeshausen ausgelöst. Um das Feuer zu bekämpfen rückte eine Großaufgebot Freiwilliger Feuerwehren an. Zwar kamen keine Personen zu Schaden, aber dafür richteten die Flammen umfangreiche Beschädigungen am Gebäude an. Bislang ist die Brandursache noch nicht geklärt.
 
Über den Notruf der Feuerwehr meldeten Hausbewohner zur besagten Zeit den Brand. Sie stellten einen verdächtigen Lichtschein im Wäscheraum fest. Kurz darauf schlugen bereits Flammen aus der Wandverkleidung. Nachdem eigene Löschversuche scheiterten, begaben sich die zwei Bewohner unverletzt aus dem Gebäude und verständigten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr hatte sich das Feuer bereits über die Zwischendecke und den Dachstuhl ausgebreitet. Im weiteren Verlauf griffen die Flammen auf den vorderen Gebäudeteil des Zweiparteienhauses über.
 

Das Minimum der Schadenshöhe liegt bei 800.000 Euro

Trotz eines Großaufgebots der Freiwilligen Feuerwehren aus Wildeshausen, Beckeln, Brettorf, Colnrade, Dötlingen, Düngstrup, Ganderkesee, Harpstedt und Neerstedt wurde das Gebäude durch das Feuer nahezu komplett zerstört. Nach Polizeiangaben beziffert sich der entstandene Sachschaden auf mindestens 800.000 Euro. Rund 50 Fahrzeuge und insgesamt 210 Einsatzkräfte der Ortswehren waren vor Ort.

Noch bis tief in die Nacht waren Teileinheiten davon mit Löscharbeiten beschäftigt. Aufgrund akuter Einsturzgefahr kann das Haus nicht betreten werden. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Zur Brandursache äußerte sich die Polizei noch nicht konkret. Ein technischer Defekt in einem Waschraumn oder im Bereich des Kamins wurde als wahrscheinlicher Auslöser in den Raum gestellt.
 
Bild: Ein Zweifamilienhaus in Wildeshausen wurde durch ein Feuer am 1. Weihnachtsfeiertag verwüstet. Bildquelle: NonstopNews / Kai Strömer



Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung



Kommentar schreiben




Ihre Kommentare