Wegen Impfstoffmangel – Impfzentrum in der Wehrhahnhalle kann noch nicht öffnen

01. 02. 2021 um 16:25:55 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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In Niedersachsen haben am 1. Februar die ersten der insgesamt 50 Corona-Impfzentren ihre Arbeit aufgenommen. Anders in Delmenhorst: Das Impfzentrum in der Wehrhahnhalle konnte bislang noch nicht öffnen. Grund dafür ist der Mangel an Impfstoffdosen.

Die gute Nachricht ist: In Delmenhorst haben inzwischen 1.146 Menschen den vollen Impfschutz gegen das Coronavirus erhalten (Erste und zweite Impfung). Geimpft werden konnten inzwischen alle Bewohner und Mitarbeiter der Alten- und Pflegeheime sowie ein Teil des Personals aus dem Josef-Hospital Delmenhorst. Die schlechte Nachricht: Das Impfzentrum in der Wehrhahnhalle, wo eigentlich auch alle anderen Delmenhorster geimpft werden sollen, bleibt vorerst geschlossen. Grund ist der Mangel an Impfstoff.

„Die Menschen werden ungeduldig“

Wann genau es in der Wehrhahnhalle endlich losgehen kann, ist noch nicht bekannt. Eigentlich ist alles bereit, nur der Impfstoff fehlt. Auf dessen Lieferung hat die Stadt allerdings keinen Einfluss. „Die Menschen werden ein bisschen ungeduldig“, so Oberbürgermeister Axel Jahnz. „Das kann ich gut verstehen, insbesondere die Senioren tun mir in dieser Situation leid.“ Er fordert mehr Klarheit bei den Impfstoff-Lieferungen und hofft auf ein deutlich höheres Impftempo. „Da muss mehr passieren. Eine Erhöhung der Impfstoff-Produktion ist unerlässlich“, fordert Jahnz. „Es geht schließlich um die Gesundheitsvorsorge.“

Weiteren Impfstoff für eine Erstimpfung erhält die Stadt Delmenhorst nach Mitteilung des niedersächsischen Sozialministeriums frühestens in der Woche ab dem 8. Februar.

Bild: Die Tore der Wehrhahnhalle bleiben weiter geschlossen. Grund dafür ist der mangelnde Impfstoff. 



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