Wegen Corona-Pandemie: Niedersachsen verschiebt Schulabschlussprüfungen

28. 03. 2020 um 07:36:41 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Aufgrund der Corona-Pandemie werden in Niedersachsen die Abiturprüfungen um drei Wochen nach hinten verschoben.  Auch bei den Abschlüssen des Sekundarbereichs I (u. a. Haupt-, Realschul-, und Förderschulabschluss) kommt es zu Verzögerungen. Das teilte das Niedersächsische Kultusministerium am Freitag  mit. 

Demnach sollen die schriftlichen Abiturprüfungen am 11. Mai starten. Eigentlich hätten die schriftlichen Prüfungen am 20. April mit dem Fach Geschichte beginnen sollen. Die Abiturzeugnisse sollen nun vom 9. bis 10. Juli ausgegeben werden. 

Sollte auch der neue Zeitplan nicht einzuhalten sein, werden die Prüfungen ersatzlos abgesagt. Das Abitur würde dann auf Basis der Noten in den vier zurückliegenden Schulhalbjahren erteilt.

Weitere Abschlüsse betroffen

Zudem werden auch die Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I verschoben. Dabei handelt es sich um die Prüfungen zum Erwerb des Förderschulabschlusses Lernen, des Hauptschulabschlusses, des Realschulabschlusses und des Erweiterten Sekundarabschlusses I. Konkret geht es um die Arbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Die schriftlichen Abschlussprüfungen sollen vom 20. bis 28. Mai stattfinden. Die neuen Nachschreibtermine liegen in der Zeit vom 08. bis 12. Juni. Der Zeitraum für die mündlichen Prüfungen wird auch hier verlängert, um den Schulen mehr Flexibilität in der Organisation und Durchführung zu geben. Entsprechende Erlasse seien den Schulen, die Abschlüsse des Sekundarbereiches I vergeben, am Freitag zugestellt worden, so das Kultusministerium.

Kultusministerkonferenz hatte Verschiebung beschlossen

In einer Kultusministerkonferenz am 25. März hatten sich die Kultusminister der Länder darauf verständigt, dass die Schulabschlussprüfungen bundesweit trotz der Corona-Krise stattfinden sollen.

Weitergehende Infos zum Thema durch das Kultusministerium gibt es hier.

 

Foto oben: Von den verschobenen Abiturprüfungen ist unter anderem das Max-Planck-Gymnasium betroffen.

 



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