Wahnwitzige Verfolgungsjagd endet tödlich

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Ein Pkw-Fahrer hat sich heute gegen 03:15 Uhr einer angedachten Kontrolle durch die Polizei entzogen und auf seiner Flucht  mehrere Verkehrsunfälle verursacht. In Hude ist der Mercedes schließlich von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Bei der Kollision hat der Beifahrer tödliche Verletzungen erlitten.

Auf Höhe des Schlossplatzes in Oldenburg war einer Streifenwagenbesatzung ein Mercedes-Fahrer aufgefallen, der an einer nicht aktiven Ampel anhielt. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle, folgten dem Pkw und gaben mit eingeschaltetem Blaulicht das Signal zum Anhalten. Doch der Mercedes flüchtete mit über 100 km/h und konnte zunächst entkommen. Später wurde das Auto auf der A28 gesichtet, wo es bei erlaubten 80 km/h mit mehr als 200 km/h in Schlangelinien über die Autobahn bretterte. Auf Höhe eines Parkplatzes zwischen dem Kreuz Oldenburg-Ost und der Anschlussstelle Hatten kam der Pkw von der Fahrbahn ab und touchierte die Leitplanken, setzte die wilde Fahrt aber in Richtung Kirchhatten und Dingstede fort. Auch hier erreichte der Fahrer Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. In einer Linkskurve kam er dann nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Um die weitere Flucht zu unterbinden, fuhr der verfolgende 35-jährige Polizeibeamte mit dem Streifenwagen in die linke Seite des Fluchtfahrzeugs. Am Mercedes entstanden dadurch Schäden an der hinteren Achse und dem linken Hinterreifen; dennoch raste der Fahrer mit über 150 km/h weiter. Kurz vor dem Ortseingang von Hude kam der Mercedes gegen 03:35 Uhr beim Durchfahren einer Linkskurve erneut nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte wieder in eine Baum.

Fahrer unter Drogen, Auto gestohlen

Der Beifahrer, dessen Identität bislang nicht geklärt ist, war im Mercedes eingeklemmt und wurde von den kurz nach dem Unfall eintreffenden Beamten der Polizei aus dem Fahrzeug geborgen. Unmittelbar leiteten sie lebenserhaltende Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Die weitere Versorgung erfolgte durch einen Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen. Der Beifahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren, wo er bald darauf verstarb. Der Fahrer, ein 22-jähriger Ammerländer, versuchte zunächst, seine Flucht zu Fuß fortzusetzen, wurde aber in unmittelbarer Nähe zum Unfallort gestellt. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Gegen ihn sind Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs, eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet worden. Es besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen gestanden haben könnte. Weitere Ermittlungen ergaben zudem den Verdacht, dass der Pkw und weitere Fahrzeugschlüssel aus einer Werkstatt in Apen entwendet waren.

Bildquelle: NonstopNews

 

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