Vortrag über Harninkontinenz: Betroffenen Frauen Mut machen
Anlässlich der 17. Welt-Kontinenz-Woche lädt das Delme Klinikum zu einem Patientenvortrag ein, in dem Matthias de Boer, Oberarzt der Urologie am DKD, über das Thema Belastungsinkontinenz informieren will. Eine Erkrankung, die vorwiegend Frauen betrifft und sich erheblich auf die Lebensqualität auswirken kann.
Harninkontinenz bei Frauen ist ein häufiges Problem, bei dem es zum unfreiwilligen Urinverlust kommt. Es gibt verschiedene Formen, wobei die Belastungs- und die Dranginkontinenz am häufigsten vorkommen. Ursachen können eine Beckenbodenschwäche, hormonelle Veränderungen, Schwangerschaft und Geburt, aber auch neurologische Ursachen oder Infektionen sein. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von konservativen Methoden wie Beckenbodentraining und Medikamenten bis hin zu operativen Eingriffen.
Mut machen
„Es geht mir darum, das Thema Inkontinenz aus der schambesetzten Ecke herauszuholen“, sagt de Boer. Vor allem auch deshalb, weil diese Art der Inkontinenz gut behandelbar sei. Der Vortrag soll Frauen Mut machen, sich Hilfe zu holen. „Sie sind mit ihren Problemen nicht allein“, sagt der Arzt. Von den ersten Symptomen über die Diagnose bis zur Therapie soll sein Vortrag (inkl. Fragen der Besucher) reichen. Dieser beginnt am Donnerstag 26. Juni um 18 Uhr im Café Auszeit am DKD. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.










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