Vorsicht Blitzer!

Der alljährliche Blitzermarathon steht am 9. April vor der Tür und versetzt viele Autofahrer in Alarmbereitschaft. Eingerahmt wird die Aktion in Bremen und einigen weiteren Bundesländern zusätzlich von einer sogenannten Speed Week, in der zwischen dem 7. und 13. April ebenfalls verstärkt Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

 

So mancher Autofahrer dürfte deshalb geneigt sein, den Kontrollen mithilfe von Radarwarnern oder Apps wie Ooono und Blitzer.de zu entgehen. Polizei und Anwälte raten von der Nutzung allerdings dringend ab, da sie – wenn entdeckt – die Strafe für zu schnell Fahren nochmals drastisch verschärfen. Eine Geldbuße von 75 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg sind da keine Seltenheit.

Warnen per Lichthupe ist verboten

Auch Beifahrer dürfen übrigens keine Warn-Apps verwenden, sofern sich der Fahrer die Warnfunktionzunutze macht – so wurde es vom Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden. Sich über Internetportale oder soziale Medien über aktuelle Stadorte zu informieren ist dagegen ebenso erlaubt wie andere Autofahrer vor Geschwindigkeitskontrollen zu warnen, allerdings nur durch Handzeichen oder Schilder − die Lichthupe darf dazu nicht verwendet werden. Die sicherste Methode bleibt natürlich: Fuß vom Gas.

Bildquelle: Sven Grundmann / Fotolia

 

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