Umstiege auf E-Autos erreichen bei Neu- und Gebrauchtwagen im privaten Bereich Rekorde

Am heutigen 11. August wurden die Ergebnisse des neuen HUK-E-Auto-Barometers veröffentlicht. Die zeigen für das zweite Quartal 2026 einen deutlichen Trend: Der Anteil der Umstiege auf E-Autos gegenüber der Phase vor dem Iran-Krieg hat sich verdoppelt – auf einen bisher noch nie erreichten Wert. Zu den Spitzenreitern der Zuwachszahlen gehören Cloppenburg, Oldenburg, die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Im zweiten Quartal 2026 hat die Häufigkeit der Umstiege auf Elektroautos bei Privatpersonen in Deutschland erneut stark zugenommen und erreicht Rekordwerte. Bei jedem achten Fahrzeugwechsel (12,0 %) im Bestand der HUK wird inzwischen von einem Auto mit Verbrennermotor auf einen rein elektrischen PKW gewechselt. Vor Beginn des Iran-Kriegs und den daraufhin stark steigenden Spritpreisen lag die Quote nur etwa halb so hoch (6,3 % im Januar und Februar 2026). Und tatsächlich gibt es zahlreiche Indizien, die für einen direkten Zusammenhang sprechen.

Beim Regionalvergleich zeigen im bisherigen Jahresverlauf 2026 Niedersachsen und Schleswig-Holstein die größte Dynamik bei der Zunahme des Bestands an privaten E-Autos vor Bayern auf Rang drei. Bei den Schlusslichtern Sachsen und Berlin erreicht dagegen diese Markt-Dynamik nur etwa die Hälfte dortiger Spitzenwerte. Unterdurchschnittlich im Deutschland-Vergleich schneidet inzwischen bei der Markt-Dynamik auch das Autoland Baden-Württemberg ab – ausgenommen aber die Landeshauptstadt Stuttgart. In Cloppenburg liegen die Wachstumsraten des E-Autobestands bundesweit am höchsten. Der Landkreis Oldenburg liegt im Bundesvergleich auf einem ebenfalls beachtlichen zwölften Platz.

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((Beitragsbild oben: Symbolbild Ladestation))

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