Szenische Lesung von Johannes Mitternacht und Hans-Joachim Olczyk

Nach dem großen Erfolg des ersten Teils der Vortragsreihe über das Leben von Wilhelm Schroers, Gründer der vhs Delmenhorst, folgt am 11. Dezember eine zweite szenische Lesung. Auf Grundlage von Tonbandaufnahmen aus den 1970er-Jahren, die jüngst digitalisiert und transkribiert wurden, gibt sie einen einzigartigen Einblick in Schroers’ Reflexionen über Widerstand und gesellschaftliches Engagement.

Im ersten Teil wurde eindrucksvoll dargestellt, wie Schroers als junger Mann während der Zeit des Nationalsozialismus unter Repressalien und Haft litt, ohne jemals seinen Widerstand gegen die Nazis aufzugeben. Schauspieler Johannes Mitternacht verstand es dabei, das Publikum emotional zu berühren und in die Geschichte hineinzuziehen. „Gerade in der gegenwärtigen Zeit lassen sich aus den Lebenserinnerungen von Wilhelm Schroers viele Vergleiche ziehen zu heutigen Geschehnissen hier bei uns und in anderen Staaten“, erklärt Johannes Mitternacht. Der zweite Teil widmet sich nun den Jahren nach 1945, als Wilhelm Schroers eine bedeutende Rolle in Delmenhorst spielte.

Ungeheuer wichtig

„In dieser Zeit einen Menschen aufleben und zu Wort kommen zu lassen, der immer seinen Überzeugungen gefolgt ist, auch in großer persönlicher Gefahr Haltung und Zivilcourage gezeigt hat, der Verantwortung übernommen, sich eingesetzt hat für seine Mitmenschen, halte ich für ungeheuer wichtig“, so Mitternacht weiter. Der Eintritt zur Veranstaltung am Donnerstag, den 11. Dezember von 18.30 bis 20.00 Uhr ist frei, eine Anmeldung aus organisatorischen Gründen notwendig unter der Telefonnummer 04221-98 18 00 oder per E-Mail an anmeldung@vhs-delmenhorst.de.

Bildquelle: vhs Delmenhorst

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