Stadt zieht Bilanz zum Warntag in Delmenhorst

10. 09. 2020 um 13:58:56 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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fotoboxen-bremen.de

Der Fachbereich Bürgerangelegenheiten und öffentliche Sicherheit sowie der Fachdienst Feuerwehr der Stadt Delmenhorst informieren im Nachgang zum heutigen bundesweiten Warntag und ziehen für Delmenhorst eine Bilanz.

Wie die Stadt berichtet, wurden die mobilen Sirenen dank der Delmenhorster Hilfsorganisationen Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), den drei freiwilligen Feuerwehren und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) an den fünf Standorten im Stadtgebiet ausgelöst.

Probleme konnten behoben werden –

kein Vergleich zu Hochleistungssirenen

Vereinzelte Probleme bei der Auslösung der kürzlich beschafften Sirenen konnten vor Ort behoben werden, so die Stadt. Die Sirenen seien in unmittelbarer Nähe der Standorte zu hören gewesen und sind nicht vergleichbar mit den früheren mehr als 50 im Stadtgebiet verteilten Sirenen oder den heutigen Hochleistungssirenen.

Für Straßenzüge und kleinere Wohngebiete nutzbar

Die Erkenntnis daraus sei, dass diese Sirenen somit für die Alarmierung und Information der Bevölkerung in kleineren Einheiten, wie zum Beispiel bestimmte Straßenzüge oder kleinere Wohngebiete, nutzbar sind.

Zeitverzug durch Überlastung bei den Apps

Die Warnapps Nina und Biwapp sind mit enormem Zeitverzug ausgelöst worden. Dies ist laut dem Anbieter der von der Stadt genutzten Warnapp Biwapp dem zeitgleichen Warnen von 52 Leitstellen zusätzlich zu der Warnung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe geschuldet. Dies hatte zur Folge, dass die Warnapps durch diese Überlastung nur noch langsam oder gar nicht mehr gewarnt haben.

Bei Auslösen der Warnapp Biwapp durch die Stadt Delmenhorst selber, wie zum Beispiel bei der Bombenentschärfung 2018, bei Hinweisen zum Großbrand in Bremen und den Verkehrsinformationen, geschah dies innerhalb eines kurzen Zeitfensters. Die Erkenntnisse des heutigen Warntags sollen in fließen in die zukünftige Planung zur Warnung der Bevölkerung ein, so die Stadt.



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