Spritpreise völlig außer Kontrolle

Der Krieg im Nahen Osten ist an den deutschen  Zapfsäulen angekommen: An einzelnen Tankstellen kostet ein Liter Super Plus bis zu 2,60, Diesel bis zu 2,42 Euro, und Super 2,48 Euro. In unserer direkten Umgebung sind die Spritpreise mit um die zwei Euro pro Liter Super noch vergleichsweise günstig. 

Seit der Eskalation steigen die Rohölpreise deutlich, ein Barrel Brent lag zuletzt zeitweise über 80 Dollar. Damit ziehen auch die Kraftstoffpreise in Deutschland spürbar an. Der ADAC meldet bereits kräftige Sprünge in den bundesweiten Tagesdurchschnitten und warnt vor einem weiteren Aufwärtstrend, solange die Lage angespannt bleibt.

Super teils 80 Cent teurer

Wer jetzt volltankt, zahlt schnell 20, 30 oder 40 Euro mehr als noch vor kurzer Zeit – und das bei ohnehin hohen Lebenshaltungskosten. Innerhalb von einer Woche ist der Preis für einen Liter Super teils um rund 80 Cent angestiegen – ein Level, mit dem Experten eigentlich erst nach mehreren Wochen Krieg gerechnet hatten. Damit haben die Preise sogar den bisherigen Rekord nach Beginn des Ukrainekonflikts gebrochen. Damals reagierte der Bund  mit einem Tankrabatt und befristetem Verzicht auf Steuerabgaben. Ob ähnliches nun auch wieder kommt, bleibt abzuwarten.

Bildquelle: NonstopNews

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