Sorge um Tiere in Wandergehegen unbegründet – Fürsorge durch Schäfer gewährleistet

17. 10. 2018 um 12:54:37 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Einige Leute äußerten ihren Unmut über die “Stadtverschafung” im Rahmen der Ausstellung „Georg Winter. Delmenhorster Modell“ in der Städtische Galerie. Nach deren Empfinden seien die Gehege zu dicht an der Straße und die Tiere auf zu engem Raum eingepfercht. Diese Bedenken sind jedoch ungerechtfertigt.
 
Zwar hat die Ausstellung mit der Schaffung von Gesprächsstoff oder Diskussionsbedarf eines ihrer Ziele erreicht. Allerdings nahmen die eine andere Richtung an als erwartet: Es geht dabei um artgerechte Tierhaltung. Mehrere Personen kritisierten die Einrichtung der drei Wandergehege. Platzmangel und der belastende Lärm vom Straßenverkehr sind die meist genannten Argumente.
 

Jede Woche Standort gewechselt

Auf der Verkehrsinsel zwischen der Fischstraße und der Friedrich-Ebert-Allee direkt gegenüber vom Haus Coburg, auf der Brache an der Stedinger Straße neben den Wollepark-Wohnhäusern und am Nachbarschaftszentrum Wollepark befinden sich die drei Gehege. Für die Dauer der Ausstellung wechseln die Tiere, die Wanderschäfer Karl-Heinz Becker zur Verfügung stellt, wöchentlich zwischen den drei Standorten.
 
Die Gehege bieten alle annähernd gleich viel Platz für sechs Schafe und eine Ziege, zu denen sich zwischenzeitlich noch ein Pony hinzugesellte. Ob sie dort genügend Auslauf erhalten, darf bezweifelt werden. Aber die Tiere stehen sich keinesfalls gegenseitig auf den Füßen, sondern können sich frei bewegen. Becker bringt die Tiere jeden Morgen ins Gehege und holt sie abends auch wieder ab. Außerdem tauscht er die Tiere auch aus, wodurch nicht jeden Tag dieselben Exemplare vor Ort sind.
 

Regelmäßige Kontrolle

Wie sehr der angrenzende Straßenverkehr die Tiere wirklich stört, ist kaum zu ermitteln. Sowohl Mitarbeiter der Städtischen Galerie als auch der Wanderschäfer schauen regelmäßig nach ihnen. Dann geben sie ihnen Futter und kümmern sich darum, dass es ihnen an nichts fehlt. Gleiches gilt für Mitarbeiter des Quartiersmanagements Wollepark, wenn die Tiere am Nachbarschaftszentrum Wollepark untergebracht sind.
 
Bild: Im Wandergehege auf der Brache an der Stedinger Straße fand vorübergehend auch noch ein Pony Platz.
 



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