Schwerer Unfall auf der A1 zwischen Stuhr und Brinkum – Unfallfahrer kommt zu Tode

21. 01. 2020 um 11:50:49 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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fotoboxen-bremen.de

Zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum auf der A1 kam es heute (21. Januar) gegen 10.45 Uhr zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Ein Klein-LKW stieß wuchtig gegen einen vor ihm fahrenden Sattelzug. Der Unfallverursacher verlor dabei sein Leben. Flüssigkeiten drangen danach aus dessen Fahrzeug. In Richtung Hamburg wurde eine Vollsperrung der Autobahn eingerichtet.
 
Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn, die nach dem eingegangen Notruf zuerst an der Unfallstelle eintrafen, fanden einen stark beschädigten Klein-LKW auf dem rechten Fahrstreifen vor. Dieser stand hinter dem Auflieger eines Sattelzuges. Als Ersthelfer war ein Notarzt vor Ort, der dem eingeklemmten 54-jährigen Fahrer im Klein-LKW aber nicht mehr helfen konnte.
 

Vom Bremsmanöver des vorausfahrenden Sattelzugs überrascht

Mit dem Klein-LKW war der verstorbene Fahrer zuvor auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs. Nahezu ungebremst fuhr er zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum auf einen angesichts des Stauendes stark abbremsenden Sattelzug eines 54 Jahre alten Mannes auf. Die Fahrgastzelle des 7,5-Tonners wurde durch den Aufprall komplett zerstört, der Fahrer eingeklemmt und getötet. Unverletzt blieb der 54-jährige Fahrer des Sattelzuges.
 

Gefahrstoffzug der Feuerwehr konnte die Flüssigkeit ermitteln

Zunächst konnte der Verkehr noch auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Gegen 11 Uhr wurde dann eine Vollsperrung der betroffenen Richtungsfahrbahn Hamburg eingerichtet. Aus dem stark beschädigten 7,5-Tonner lief eine farbige Substanz auf die Fahrbahn.

Um eine Gefährdung ausschließen zu können, wurden durch den Gefahrstoffzug der Kreisfeuerwehr des Landkreises Diepholz zunächst Messungen vorgenommen. Die Überprüfung und ein späterer Abgleich mit den Ladepapieren ergab, dass es sich um Wandfarben handelte, von denen keine Gefahr ausging. Im Anschluss konnte mit der Unfallaufnahme begonnen werden. Die auslaufende Wandfarbe, von der 1.200 Kilogramm geladen waren, wurde mit Sand gebunden.
 

Schäden summieren sich auf 70.000 Euro

Auf diese Weise wurde verhindert, dass sie ins Erdreich neben der Fahrbahn absickert. Gänzlich unbeschädigt blieb die Ladung des Sattelzugs, die aus 23 Kilogramm kosmetischer Artikel bestand. Einen wirtschaftlichen Totalschaden wies der Klein-LKW auf, den die Polizei auf etwa 50.000 Euro bezifferte. Weitere 20.000 Euro Schaden entstanden nach Polizeiangaben an dem Auflieger des Sattelzuges.
 

Vollsperrung bestand bis 20 Uhr fort

Mit rund 100 Kameraden und 20 Fahrzeugen waren drei Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Stuhr waren an der Unfallstelle im Einsatz. Für einen kurzen Zeitraum wurden gegen 13 Uhr der linke Fahrstreifen freigegeben, damit Verkehrsteilnehmer, die sich zwischen dem Dreieck Stuhr und der Unfallstelle gestaut hatten, die Möglichkeit zum Passieren hatten. Die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg, die zwischenzeitlich von Mitarbeitern der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen übernommen wurde, wurde um 20 Uhr aufgehoben.
 
Bild: Bei einem heftigen Auffahrunfall auf der A1 bei Stuhr erlitt der Fahrer eines Klein-LKWs tödliche Verletzungen. Bildquelle NonstopNews / Gerrit Schröder



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