Oberbürgermeisterin Gerlach eröffnet in Anwesenheit dreier Erzbischöfe das neue Gemeindehaus der syr.-orth. St. Johannes Gemeinde

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Nach über dreijähriger Bauzeit eröffnete die syrisch-orthodoxe St. Johannes Kirche ihr neues Gemeindehaus. Am Vorabend fanden sich die Ehrengäste zu einem Gottesdienst ein, wo sie in der Elsflether Strasse feierlich mit Trillerlauten der Frauen und Gesängen der Messdiener empfangen wurden.

Bei einem „geistlichen Abend“ (aram. „Shahro Ruhonoyo“) im Gemeindesaal wurden dann sowohl vom Frauen- und Kinderchor als auch von den Messdienern kirchliche Hymnen zur Ehre der Würdenträger gesungen. Ehrengast Erzbischof Dionysios aus der Schweiz betonte in seiner Rede, dass die Gemeinde stolz sein könne auf ihre Eltern und Grosseltern, die aus dem Nichts und fern der Heimat sowas wie hier geschaffen haben. Dieses Erbe gelte es zu pflegen und zu bewahren. Am Nachmittag zuvor war  Erzbischof Gürbüz auf dem Friedhof gewesen, um der verstorbenen Mitglieder zu gedenken – begleitet von seinem Amtsbruder, dem Delmenhorster Erzbischof Dr. Mor Julius Hanna Aydin sowie etlichen Gläubigen.

„Wir gehören zu Deutschland und Deutschland zu uns“

In seiner Pedigt sagte der Ehrengast S.E. Mor Dionysios Isa Gürbüz, dass Delmenhorst mit der Kirche und dem Zentrum einmalig sei in der syrisch-orthodoxen Kirche. Während der offiziellen Eröffnungsfeier verfolgte dann auch Oberbürgermeisterin Petra Gerlach, wie Erzbischof Julius betonte, „dass wir keiner Integration mehr bedürfen. Im Gegenteil, wir gehören zu Deutschland und Deutschland zu uns.“ Im Anschluß richtete der Gemeinevorsitzende Gabriel Eker seinen Dank an die Stadt Delmenhorst, die die Gemeinde von Anfang an unterstütze. Gerlach selbst sagte in ihrem Grusswort, dass sie stolz sei, gleich drei Bischöfe in unserer Stadt zu begrüssen – aber noch mehr auf den eigenen Bischof in Delmenhorst. Danach wurde das rote Band zur Eröffnung durch- und eine extra angefertigte und passend dekorierte Torte angeschnitten.

 

 

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