Manipulation an Geldautomaten: Tatverdächtiger in Delmenhorst festgenommen

Am Sonntag bemerkte ein 64-jähriger Delmenhorster zufällig einen technisch manipulierten Geldautomaten im Stadtgebiet von Delmenhorst. Er war zuvor selbst schon Opfer einer Betrugstat und von der Polizei über derlei Vergehen und vorbeugende Maßnahmen aufgeklärt worden.

Die informierte Polizei traf an dem Geldautomaten eine männliche Person an. Als die Beamten den Mann ansprachen, nahm er zunächst die Beine in die Hand, konnte aber nach kurzer Flucht festgenommen werden. Der  39-Jährige war im Besitz von Tatwerkzeugen, mit denen Geldautomaten manipuliert und so die Daten der eingeschobenen Geldkarte sowie die eingegebene Geheimnummer ausgelesen werden können.

Kein Wohnsitz in Deutschland: Haftbefehl

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter einen Haftbefehl gegen den Mann, der über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt. Wie viele Taten er bereits begangen hat, ist nun Teil der Ermittlungen. Und wer es tatsächlich immer noch nicht weiß: In jedem Fall sollte mit der persönlichen Geheimnummer sorgsam umgegangen werden. Zum einen sollte sie niemals preisgegeben werden, zum anderen sollte die Eingabe an Automaten und Bezahlgeräten immer verdeckt erfolgen.

Bildquelle: Danny Meyer / Fotolia

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