Landtagsabgeordneter Deniz Kurku besucht Hochwasserrückhaltebecken –Zukunftsthemen mit dem Ochtumverband erörtert

Nach dem Hochwasser 1998 hat die Stadt Delmenhorst den Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Auftrag gegeben. Seit 2015 schützt die 21 Millionen Euro teure Delmetalsperre die Bürgerinnen und Bürger vor Überflutungen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Deniz Kurku hat sich ein Bild der Anlage gemacht und mit Matthias Stöver, dem Geschäftsführer des Ochtumverbands, Zukunftsthemen besprechen.

Nach den verheerenden Regenfällen im Dezember 2023 wurden 1,1 Millionen Kubikmeter Wasser zwischengespeichert. Auf diese Weise konnte Delmenhorst effizient vor Überschwemmungen geschützt werden. Insgesamt kann das Rückhaltebecken 1,8 Millionen Kubikmeter Wasser fassen.

Unterhalten wird die Delmetalsperre vom Ochtumverband. Matthias Stöver, Geschäftsführer des Ochtumverbands und Deniz Kurku, SPD-Landtagsabgeordneter für Delmenhorst, trafen sich im Januar zu einer Begehung der Anlage.

Matthias Stöver gab einen Überblick über die Aufgaben des Ochtumverbands. Insgesamt 530 km Gewässerunterhaltung fallen in diesen Bereich. Die Kosten für die Delmetalsperre belaufen sich auf jährlich ca. 100.000 Euro. Wird Wasser eingestaut, muss die Anlage rund um die Uhr mit mindestens zwei Personen besetzt sein, die die ca. 5 km langen Deiche und die Auslaufbauwerke kontrollieren.

Hochwasserschutzplanungen besprochen

Auch die zukünftigen Hochwasserschutzplanungen wurden erörtert, wie z.B. die Sanierung der Delmedeiche zwischen der A 28 und den Graftanlagen sowie die Sanierung einer Stahlbetonspundwand an der Varreler Bäke.

Diese Maßnahmen tragen zu einer weiteren Verbesserung des Schutzes der Stadt bei. Stöver machte im Gespräch deutlich, dass der Hochwasserschutz beim Ochtumverband eine sehr hohe Priorität habe und hierfür in den nächsten Jahren die nötigen Finanzmittel von Bund und Land bereitgestellt werden müssten.

Dies sei gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel essenziell. Landtagsabgeordneter Deniz Kurku will dazu weiterhin im Austausch mit dem Verband bleiben.

„Beeindruckende Technik“

„Ich bin beeindruckt von der Technik, aber auch dem Umfang der Arbeiten für eine funktionierende Regulierung der Fließgewässer in unserem Stadtgebiet. Mein Dank geht an alle Mitarbeitenden des Ochtumverbandes und der Stadt, die sich im Dezember für unsere Sicherheit eingesetzt haben und dies auch jetzt jeden Tag tun.

Das Hochwasserückhaltebecken ist von elementarer Bedeutung für unsere Stadt!“, so Deniz Kurku nach dem Austausch.

Bild oben: Matthias Stöver, Geschäftsführer des Ochtumverbands, erläutert dem Landtagsabgeordneten Deniz Kurku die Technik des Rüchaltebeckens. Foto: Büro Kurku

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert