Interview mit Enno Konukiewitz: Weshalb er die OB-Kandidatur von Alexander Mittag unterstützt

Dr. Enno Konukiewitz, aktuell Bürgermeister von Delmenhorst, appelliert an die Mitbürgerinnen und Mitbürger am 13. September 2026 zur Kommunalwahl zu gehen und ihre Stimme abzugeben, um auf diese Weise die Zukunft der Stadt Delmenhorst mitzugestalten. Dabei unterstützt er die Wahl des SPD-Kandidaten Alexander Mittag für das Oberbürgermeisteramt. Im Interview erklärt Konukiewitz die Gründe.

DelmeNews: Herr Konukiewitz, zunächst vielen Dank für das Gespräch. Weshalb ist Alexander Mittag die optimale Besetzung für die Position des höchsten Verwaltungsamtes, wo liegen seine speziellen Vorzüge?

Enno Konukiewitz: Die Wahl des neuen Oberbürgermeisters bezieht sich auf acht Jahre. Das ist erstens neu und zweitens eine lange Zeit. Dafür braucht man einen Kandidaten, der auch wirklich durchhält. Überzeugt bin ich davon: Alexander Mittag wird nach seiner Wahl ein guter Oberbürgermeister sein. Bereits in den letzten fünf Jahren hat er mit der SPD-Fraktion gute Arbeit geleistet. Mittag ist jung, dynamisch, robust und darüber hinaus eine gereifte Persönlichkeit mit vielen Kompetenzen.

DelmeNews: Was wird Mittag ihrer Meinung nach anders machen?

Enno Konukiewitz: Alexander Mittag wird frischen Wind und neue Ideen ins Rathaus bringen. Wir brauchen an der Spitze eine Persönlichkeit, die führt, Autorität ausstrahlt, auf Menschen zugeht, mit Menschen spricht und niemanden übergeht. Wir brauchen gelingende Kommunikation, das heißt, Austausch, andere Meinungen einholen, Begegnungen nicht ausweichen, sich auch etwas sagen lassen, zum Beispiel bei Anwohnergesprächen im Zusammenhang mit Bauvorhaben.

DelmeNews: In welchen Belangen muss es einen Wandel geben?

Enno Konukiewitz: Wir brauchen Führung. Das bedeutet, den Gesamtüberblick zu behalten, Mitarbeitenden etwas zuzutrauen, aber auch nachfragen, nicht wegducken, Motivation fördern, ohne Druck auszuüben. Wir brauchen: eine Überwindung von Grenzen und müssen uns mit den umliegenden Kreisen und Ortschaften austauschen, deckungsgleiche Interessen erkennen, so beispielsweise den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), in der Umweltpolitik und der Sauberkeit der Gewässer. Dafür steht Alexander.

DelmeNews: Wofür steht er sonst noch, was sind seine Prioritäten?

Enno Konukiewitz: Der Kandidat steht für Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt. Im Haushalt der Stadt will er Prioritäten setzen und für eine gerechte Verteilung der Finanzen eintreten. Keine Aufblähung von Personal und Gutachten. Er weiß, wie Fördermittel eingeholt werden. Zuschüsse an die Ehrenamtlichen wird er in großem Umfang aufrechterhalten, etwa an karitative Gruppen und Vereine.

DelmeNews: Welches Potenzial hat er Ihrer Meinung nach, um für den erforderlichen wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen und Wachstum zu generieren? Wie wird er sich bei umweltpolitischen Fragen positionieren und welche Ziele umsetzen?

Enno Konukiewitz: Alexander Mittag wird es gelingen, die Wirtschaftskraft der Stadt weiter zu stärken. Gute Gespräche mit dem Einzelhandel haben schon stattgefunden. Die Ansiedlung von Gewerbe wird er weiter fördern. Ein Beispiel: Cluster für Medizintechnik und medizinische Versorgung im Umfeld des DKD. Zudem tritt er dafür ein, dass Umweltbewusstsein zu stärken, durch Ausbau von Waldflächen, Säuberung von Gewässern, Ausbau der Radwege. Hier hat sich Alexander Mittag bereits positioniert.

DelmeNews: Wie werden die Menschen vor Ort sein Wirken in ihrem alltäglichen Umfeld erleben?

Enno Konukiewitz: In etlichen weiteren Bereichen, die schlussendlich jede Bürgerin und jeden Bürger von Delmenhorst betreffen. So setzt er sich ein für die Grundversorgung der Menschen mit bezahlbarem Wohnraum, für die Stärkung der ärztlichen Versorgung in der Stadt, den Bau neuer Kitas, für eine vernünftige Bildungspolitik und fortschreitende Digitalisierung.

DelmeNews: Ihrer Meinung nach ist ein Wechsel an der Rathausspitze nötig. Weshalb?

Enno Konukiewitz: In den letzten fünf Jahren sind meiner Meinung nach schwere Fehler gemacht worden, so beispielsweise im Bauressort, bei der Bearbeitung von Bauanträgen, der Besetzung von Stellen, bei der Planung des dritten Gymnasiums wurde zu lange an falschen Positionen festgehalten. Zudem fehlen für die Weiterentwicklung zur Klima-Musterstadt Ideen. Mit Alexander Mittag als Oberbürgermeister wird wieder Zuversicht einkehren, das Leben in Delmenhorst zu gestalten, auch mit Festen und Feiern.

DelmeNews: Möchten Sie den Delmenhorster Bürgerinnen und Bürgern zum Ende unseres Gespräches noch etwas mit auf den Weg geben?

Enno Konukiewitz: Ja durchaus, mein Fazit heißt, Alexander Mittag kann es besser als der aktuell herrschende Status quo. Deshalb darf und möchte ich die Wahlberechtigten in Delmenhorst bitten, ihm seine Stimme zu geben. Und nicht zuletzt möchte ich meinen Dank an grundsätzlich alle richten, die sich um politische Ämter bewerben. Wir sind für Ihren Einsatz dankbar. Wir brauchen Sie.

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((Beitragsbild oben: Dr. Enno Konukiewitz setzt sich für die Wahl von Alexander Mittag zum Oberbürgermeister ein.))

 

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