Freie Wähler Delmenhorst mit pragmatischen und sozialverträglichen Ideen

Knapp zwei Wochen vor der Kommunalwahl weisen die Freien Wähler, die sich ebenfalls für den Delmenhorster Stadtrat bewerben, nochmals auf ihre grundsätzlichen Ansätze in den kurz-, mittel- und langfristig relevanten Themen hin. Und darunter befinden sich durchaus pragmatische als auch sozialverträgliche Ideen von Schulentwicklung über die zwischenmenschliche Unterstützung von vulnerablen Gruppen bis hin zur Weichenstellung zu besseren Rahmenbedingungen für Unternehmen.

Facharzttermine sind im aktuellen Gesundheitswesen immer schwerer zu bekommen, gleichwohl steigen die Wartezeiten in den Praxen. Ratskandidat Sven H. Erichsen, schlägt den Einsatz von Patientenlotsen für vulnerable Gruppen, vor allem ältere und chronisch Kranke, vor, um sie durch das Gesundheitssystem zu begleiten. In der Folge ließen sich seiner Meinung nach Wartzeiten verkürzen als auch die Versorgung besser koordinieren. Ebenso möchte man Ärzten Anreize für wohnortnahen und zukunftssicheren Ausbau von Gesundheitszentren bieten.

Auch die Aufwertung der Delmenhorster Innenstadt befindet sich auf der Agenda der Freien Wähler. Zu den wohl bedeutendsten und nicht minder unkonventionellen Ansätzen gehört die Vernetzung aller Innenstadtkaufleute mit den Vermietern. Dafür wolle man ein vierteljährliches Speed-Dating organisieren. Sven Erichsen: „Das schafft Kommunikation und Nähe. Der Handel braucht Werbe- und Standortgemeinschaften.“ Darüber hinaus votieren die Freien Wähler für deutlich geringere bis kostenlose Parkmöglichkeiten in den innenstadtnahen Regionen, innerhalb der City ohnehin: „Das könnten und müssten wir im Umland massiv bewerben; ein Schritt dahin, mehr Besucher- und Kundenfrequenz zu generieren.“

Ein weiterer Dorn im Auge sind ihnen die unattraktiven Rahmenbedingungen für Neu-Unternehmer, die wenig Anreize haben, sich in der Stadt an der Delme anzusiedeln. Nachdenken könne man beispielsweise darüber, die Gewerbesteuer für sechs Monate auszusetzen. Zudem müsse für geringere Wartezeiten bei Anträgen, weniger Auflagen und reduzierte Gutachten gesorgt werden; insgesamt gehe es darum, die kommunale Bürokratie spürbar abzubauen; schlichtweg ein offenes Ohr für den regionalen Mittelstand zu haben. Sven Erichsen: „Wir besuchen die hiesigen Unternehmen zum Austausch in ihrer jeweiligen Firma, um regionale Probleme anzusprechen und anschließend unmittelbar lösungsorientiert bei den entsprechenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Stadt zu adressieren.

Weitere Aspekte beziehen sich etwa auf die Innenstadtentwicklung, die Schulentwicklung, bezahlbaren Wohnraum und die Renovierung bzw. den Rückbau von Schrottimmobilien. Ein ewig heikles Thema bleibt der Müll. Dazu schlagen die Freien Wähler vor: „Bei Tatbestand sollten passende Bußgeldkataloge wie im Autoverkehr vorhanden sein.“

+++

((Beitragsbild oben: Sven H. Erichsen, Ratskandidat der Freien Wähler Delmenhorst))

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert