Drogenhändler in Delmenhorst: 15 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt

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In einem umfassenden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und unerlaubten Handels mit Cannabis und Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge hat die Polizei rund 20 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. Gegen einen Hauptverdächtigen ist ein Haftbefehl erlassen worden.

Aus Ermittlungen, die seit Anfang des Jahres laufen, ist hervorgegangen, dass sich insgesamt 14 Personen zusammengeschlossen hatten, um sich mit dem Handel mit Betäubungsmitteln eine regelmäßige Einnahmequelle zu verschaffen.

Als dann am 14. Mai eine 34-jährige Pkw-Fahrerin im Stadtgebiet von Delmenhorst kontrolliert, wurde, bemerkten die Polizeibeamten zwei Umzugskartons in ihrem Fahrzeug, von denen süßlicher Geruch ausging. Auf Fragen zum Inhalt antwortete die Delmenhorsterin ausweichend. Letztendlich fanden die Beamten im Pkw rund 15 Kilogramm Marihuana. Die 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Zudem wurden am 15. Mai im Rahmen des Ermittlungsverfahrens beantragte und erlassene Durchsuchungen an Anschriften in Delmenhorst, Bremen und den Kreisen Diepholz, Verden und Cuxhaven durchgeführt. Dabei fanden und beschlagnahmten die Einsatzkräfte rund vier Kilogramm Cannabis, eine bereits abgeerntete Plantage samt hochwertigem Equipment, eine Erntemaschine und ungefähr 100 Gramm Amphetamin.

Ein Hauptverdächtiger dem Richter vorgeführt

Einen der Hauptverdächtigen, einen 41-jährigen Mann aus den Niederlanden, konnte die Polizei in einem der durchsuchten Objekte in Delmenhorst festnehmen. Er wurde gestern, am 16. Mai, einem Richter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg einen Haftbefehl erließ.

Die 34-jährige Pkw-Fahrerin wurde nach Abschluss der Durchsuchungen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Gegen den festgenommenen 41-Jährigen, die 34-jährige Delmenhorsterin und die anderen zwölf Personen – zehn Männer im Alter von 25 bis 59 und zwei Frauen im Alter von 29 und 42 Jahren – wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und unerlaubten Handels mit Cannabis und Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.

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