Erheblicher Geschwindigkeitsverstoß auf der A1 bei Stuhr – Fahrer unter Drogeneinfluss

03. 12. 2018 um 09:44:29 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn hielten heute (3. Dezember) gegen 02.50 Uhr einen 32-jährigen PKW-Fahrer an, der zu schnell unterwegs war. Der Mann war auf der A1 in Richtung Osnabrück im Bereich der Gemeinde Stuhr unterwegs. Auch einen Führerschein konnte der Mann nicht vorzeigen. Zudem stand er unter dem Einfluss von Drogen. Später fuhren drei Personen mit dem gesicherten PKW und wurden auf ihrer Flucht über die A1 und A29 bei Wardenburg gestoppt.
 
Der Fahrer überholte Beamte in einem zivilen Geschwindigkeitsmesswagen, die so auf ihn aufmerksam wurden. Bei Messungen stellten die Polizisten eine Geschwindigkeit von 146 Stundenkilometern fest. Erlaubt sind lediglich 80 im Baustellenbereich.Bei einer anschließenden Kontrolle auf einem Parkplatz zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener bemerkten die Beamten drogentypische Ausfallerscheinungen. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest erhärtete den Verdacht. Der Test reagierte positiv auf Amphetamine.
 

Fahrzeug weist technische Mängel auf

Zudem fiel den Beamten auf, dass sich der Wagen in einem schlechten technischen Zustand befand. An der Hinterachse fehlte jeweils eine Radmutter. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Auf den 32-Jährigen kommen zudem mehrere Bußgeldverfahren zu: wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung, des schlechten Wartungszustandes des Fahrzeugs, Fahren ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss.
 

PKW fehlt die Zulassung

Der kontrollierte Wagen wurde im Anschluss an die Kontrolle im Gewerbegebiet Groß Ippener abgestellt. Um die Weiterfahrt effektiv zu verhindern, wurde um 11.30 Uhr eine Sicherungskette angelegt. Dass der PKW nicht weiter genutzt werden darf, wurde dem Mann erklärt. In der Zwischenzeit konnte ermittelt werden, dass sein Fahrzeug nicht zugelassen war, also auch kein Versicherungsschutz bestand.
 

Gesicherter Wagen entwendet

Ein aufmerksamer Zeuge aus dem Gewerbegebiet meldete um 12.25 Uhr über den Notruf der Polizei, dass das Schloss der Sicherungskette aufgebrochen und das Auto wieder in Gang gesetzt wurde. Drei Insassen fuhren auf die A1 in Richtung Osnabrück. In Höhe des Autobahndreiecks Ahlhorner Heide wechselten sie auf die A29 in Richtung Wilhelmshaven.

Anhalteversuche der Polizei an den Anschlussstellen Ahlhorn und Großenkneten schlugen fehl. Die weibliche Fahrerin kam den Aufforderungen nicht nach.
 

Fahrt in Wardenburg beendet

Erst durch Unterstützung von Beamten der Polizeistation Wardenburg und Diensthundeführern, die in Großenkneten eine Übung abhielten, gelang es, den PKW an der Anschlussstelle Wardenburg zu stoppen. Zusätzlich hielten sich Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland zur Unterstützung bereit.
Die Insassen wurden in der provisorisch gesperrten Anschlussstelle Wardenburg vorläufig festgenommen. Die weitere Sachbearbeitung erfolgte in der Dienststelle der Autobahnpolizei Ahlhorn.
 

Fahrerin stand auch unter Drogen

Die 23-jährige Fahrzeugführerin zeigte ebenfalls körperliche Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Rauschmitteln hindeuteten. Ein durchgeführter Test erhärtete diesen Verdacht und machte auch hier eine Blutprobe erforderlich. Sie muss sich auch auf ein Bußgeldverfahren einstellen. Gegen alle drei Insassen wird darüber hinaus wegen Sachbeschädigung ermittelt.



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