Eichenprozessionsspinner tritt im Stadtgebiet auf
Zum Beginn der Ferienzeit, in der sich besonders viele Menschen im Freien aufhalten, wird vor dem stadtweiten Auftreten des giftigen Eichenprozessionsspinners gewarnt. An Eichenbeständen in öffentlichen Grünanlagen, an Straßen und Waldrändern ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Die Raupen dieses Falters halten sich ab dem späten Frühjahr bis in den Sommer hinein an Eichen auf. Problematisch sind ihre feinen Brennhaare, die auch nach dem Verlassen der Nester in der Umgebung verbleiben können. Bei Kontakt oder Einatmen können sie gesundheitliche Reaktionen wie Hautausschläge, Juckreiz, Augenreizungen oder Atembeschwerden verursachen. Nester oder Raupen sollten daher keinesfalls berührt oder eigenständig entfernt werden. Insbesondere Kinder sowie Haustiere sind von befallenen Bäumen fern halten.
Was ist zu tun?
Hinweise auf mögliche Vorkommen im öffentlichen Raum sollten per E-Mail an naturschutzdelmenhorstde gemeldet werden, damit eine fachgerechte Überprüfung und gegebenenfalls Bekämpfung erfolgen können. In besonders betroffenen Bereichen kann die Stadt vorsorglich Absperrungen vornehmen. Bei Bäumen auf privaten Grundstücken müssen die Eigentümer selbst geeignete Maßnahmen ergreifen. Sie sollten sich dafür an Fachfirmen wenden, die im Raum Delmenhorst zur Verfügung stehen.
Im Fall des Falles
Wer doch mit Brennhaaren in Kontakt gekommen ist, sollte möglichst schnell die Kleidung wechseln, duschen und die Haare waschen. Auch Schuhe sollten gereinigt werden. Kontaminierte Kleidung sollte getrennt aufbewahrt und bei mindestens 60 Grad mit viel Wasser gewaschen werden, um Brennhaare und Nesselgift zu entfernen beziehungsweise auszuspülen. Gesundheitliche Beschwerden sind ärztlich abzuklären. Ergänzend steht das Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst unter gesundheitdelmenhorstde für beratende Rückfragen zur Verfügung.
Bildquelle: NABU. Textquelle: Stadt Delmenhorst











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