Drei Verdächtige in Deutschland und Spanien nach versuchtem Tötungsdelikt in Delmenhorst festgenommen

Nach einem versuchten Tötungsdelikt an einem 48-jährigen Mann im September letzten Jahres ist der Staatsanwaltschaft Oldenburg und dem Zentralen Kriminalermittlungsdienst der Polizeiinspektion Delmenhorst ein internationaler Ermittlungserfolg gelungen.

Im Rahmen eines internationalen Einsatzes in Deutschland und Spanien konnten mit Unterstützung von Europol drei Tatverdächtige aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität verhaftet werden. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit einem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein 48-jähriger Mann in der Nacht vom 12. auf den 13. September 2025 in Delmenhorst durch mehrere Schüsse schwer verletzt worden war.  Nach bisherigen Erkenntnissen war er auf einem E-Scooter unterwegs, als sich ihm zwei Personen auf einem Motorrad näherten und auf ihn schoßen. Das Opfer wurde mehrfach getroffen und musste aufgrund seiner schweren Verletzungen notoperiert werden. Weitere Personen stehen im Verdacht, die Tat unterstützt zu haben.

Unterstützung von Europol

Im Zuge der grenzüberschreitenden Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass zwei mutmaßliche Täter sich nach Spanien abgesetzt hatten. Bei abgestimmten Polizeieinsätzen in Deutschland und Spanien konnten insgesamt drei Tatverdächtige festgenommen werden. Europol koordinierte den Informationsaustausch zwischen den beteiligten Ermittlungsbehörden und unterstützte die operative Zusammenarbeit. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurde umfangreiches Beweismaterial, darunter scharfe Schusswaffen, beschlagnahmt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Attacke,  den jeweiligen Tatbeiträgen der Beschuldigten sowie möglichen weiteren Beteiligten dauern an.

Bildquelle: Fotolia

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