Der Frühling ist da und mit ihm die Störche

Wenn die kalte Jahreszeit hinter uns liegt, wird es in der Storchenpflegestation in Berne voll und laut: Nachdem bereits Ende Januar die ersten Tiere eintrafen, fanden sich über den Februar hinweg immer mehr Störche ein, sodass die rund 50 Nester auf dem Gelände nun weitgehend belegt sind.

Noch sind die klappernden Balzrufe aus allen Ecken und Enden zu hören, ehe ab Mitte März die Brutzeit beginnt. Etwa einen Monat später schlüpft dann der Nachwuchs und rund zwei Monate danach können die Jungstörche bereits fliegen. Ab August beginnt für viele von ihnen die Reise nach Spanien oder Afrika. Wobei längst nicht alle Tiere so weite Strecken zurücklegen und in der relativen Nähe bleiben, sofern es dort ausreichend Nahrung gibt.

Die Mühe lohnt

Für Stationsleiter Udo Hilfers und seine Mitarbeiter hat erneut ein arbeitsreiches Jahr begonnen. Trotz des ungewöhnlich schneereichen Winters konnten alle Nester rechtzeitig vorbereitet werden und die Störche scheinen sehr zufrieden mit der menschlichen Hilfe zu sein – die Nachfrage bei den fliegenden Bewohnern reißt nicht ab. Für Hilfers der Lohn für jahrzehntelange Mühen: Als die Pflegestation vor rund 30 Jahren eingerichtet wurde, war der Weißstroch in der Region fast ausgestorben.

Bildquelle: NonstopNews

 

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