Deniz Kurku besucht Heimatsstube in Delmenhorst
Der Niedersächsische Landesbeauftragte für Teilhabe und Migration ist auch für den Bereich der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler zuständig. Vor einigen Tagen besuchte er die 1962 gegründete Heimatstube in Delmenhorst. Deniz Kurku sieht in den Stuben ebenso ein Stück Heimatvertriebenengeschichte wie Stadt- und Kreisgeschichte.
Die Heimatsammlung in Delmenhorst besteht aus eigenen Ausstellungsstücken sowie Leihgaben; in diesem Jahr kamen noch Exponate aus dem aufgelösten Museum für Ostdeutsche Kulturgeschichte in Bad Zwischenahn dazu. Doch auch wenn die Heimatsammlungen ein interessantes Stück deutscher Geschichte darstellen und früher gefragter Versammlungsort der Heimatvertriebenen waren, so ist ihr Erhalt und Fortbestand heute stark gefährdet: Die Erlebnisgeneration ist kaum noch da und viele junge Menschen können mit dem Begriff Heimatsammlung nichts anfangen.
Besonderes Anliegen
Der Erhalt der Niedersächsischen Heimatsstuben ist für Deniz Kurku jedoch ein ganz besonderes Anliegen. Aus diesem Grund besuchte er seit seinem Amtsantritt als Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe zahlreiche Stuben im ganzen Bundesland und versucht den Erhalt der Sammlungen sicherzustellen. Besonders freute sich Deniz Kurku, dass er nun die Heimatsammlung in seiner Heimatstadt Delmenhorst besuchen konnte. Er war beeindruckt von den gezeigten Exponaten und würde sich wünschen, dass gerade auch jüngere Menschen diesen Teil der Geschichte wieder entdecken und sich dafür interessieren- nicht zuletzt, weil das Schicksal der Heimatvertriebenen durchaus Parallelen zur Gegenwart aufweist. Hierzu müssten sich die Heimatstuben aber von bloßen Erinnerungsorten zu echten Museen wandeln.












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