Delmenhorsterin zur Vorsitzenden des Präsidiums von terre des hommes gewählt

28. 09. 2021 um 06:53:28 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Die ehrenamtlichen Mitglieder des Kinderhilfswerks terre des hommes haben am Sonntag auf ihrer digitalen Versammlung die Delmenhorsterin Regina Hewer zur neuen Vorsitzenden ihres Präsidiums gewählt. Das sechsköpfige Organ entscheidet ehrenamtlich über die strategische Ausrichtung und die Geschäftspolitik von terre des hommes und kontrolliert die Arbeit des hauptamtlichen Vorstands.

Die bekennende Delmenhorsterin Regina Hewer ist seit 2008 bei terre des hommes aktiv. Sie ist studierte Naturwissenschaftlerin mit einer Zusatzqualifikation in BWL und hat etwa 20 Jahre lang einen Produktionsbetrieb in einem internationalen Konzernverbund zunächst in Bremen und dann in Delmenhorst geleitet. Seit Studienzeiten hat sie die Arbeit von terre des hommes als Spenderin unterstützt. Seit sie sich aus dem Erwerbsleben zurückgezogen hat, engagiert sich die 66-Jährige hier in Delmenhorst, aber auch überregional und auf internationaler Ebene für terre des hommes. Ihr Engagement begründete Hewer mit einem Zitat von Antoine Saint-Exupéry, dem Namensgeber von terre des hommes: „Mensch sein heißt Verantwortung fühlen und sich schämen beim Anblick einer Not, auch wenn man offenbar keine Mitschuld an ihr hat.“

Kindern in Not eine Stimme geben

Gegründet 1967, besteht terre des hommes seit mehr als 50 Jahren. Damals begann die Arbeit mit der Sorge für kriegsversehrte Kinder in Vietnam. Doch gerade heute, so Regina Hewer, seien bürgerschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung für Kinder in Not wichtiger denn je. „Kennzeichen von terre des hommes ist es nicht nur, Kindern in Not nachhaltig zu helfen, sondern ihnen eine Stimme zu geben, und sie bei der Einforderung ihrer Rechte zu unterstützen“, erklärt Hewer. „Wir setzen uns für faire Handelsbeziehungen mit den Ländern des globalen Südens ein, für eine intakte Umwelt, die Kindern ein gesundes Aufwachsen ermöglicht, und wir engagieren uns für Kinder, die Krieg und Gewalt ausgesetzt sind. Dies gilt für geflüchtete Kinder sowohl hier in Deutschland als auch in den Flüchtlingslagern im Nord-Irak oder Jordanien und anderen Weltgegenden. Im Augenblick liegt dabei ein besonders bitterer Schwerpunkt auf Afghanistan und seinen Nachbarländern. Als Vorsitzende des Präsidiums möchte ich dazu beitragen, den Ansatz von terre dess hommes fortzuführen und zu stärken.“



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