Delmenhorster Player im Fokus: Labor Lafu präsentiert großen Klimaanlagen-Check bei RTL-Extra
Das seit über 30 Jahren in Delmenhorst ansässige Labor für chemische und mikrobiologische Analytik (Lafu) hat an einem TV-Beitrag mitgewirkt. Unter der Überschrift „Der große Klimaanlagen-Check“ kamen die Experten für die Sendung „Extra“ bei RTL zum Einsatz. Ausgestrahlt wurde die Sendung bereits Ende Juni. Lafu-Chef Gary Zörner macht darauf aufmerksam, dass der Beitrag weiterhin über die Mediathek des Senders abrufbar ist.
Die Lafu GmbH verfügt als breit aufgestelltes Umweltinstitut über eigene Analyselabore zur Untersuchung auf mikrobiologische und chemische Parameter. Durch die enge Zusammenarbeit der Sachverständigen mit den Profis im Labor bietet das Delmenhorster Unternehmen Kunden Problemlösungen auf höchstem Niveau. Bereits seit 1993 Jahren erarbeitet das multidisziplinäre Team mit Kompetenz und Sachverstand individuell zugeschnittene Untersuchungspläne, Technikumsversuche und Lösungen für komplizierte Problemstellungen. Dabei ist das Lafu national und international im Einsatz und wird auch immer als Referenzunternehmen für Fachbeiträge in den Medien angefordert. Diesmal ging es um den Check von Klimaanlagen in Wohngebäuden, Büros, öffentlichen Gebäuden und Gewerbeeinrichtungen.
Vom Lafu werden regelmäßig Gutachten mit Bewertung, Handlungs- und Sanierungsempfehlungen erstellt, so auch in einer Anfang Juni erstellten Untersuchungsreihe. Inwieweit das Ausmaß der festgestellten Verkeimung von überprüften Oberflächen mitsamt der vor der Reinigung überprüften Anlagen einem hygienischen oder vielmehr unzureichendem hygienisch-mikrobiologischen Zustand enspricht, wurde schlussendlich in der RTL-Sendung „Extra“ durch die Untersuchungsprotokolle des Lafu dargestellt. Die Methoden für die Probenahme und den Nachweis von Hefen, Schimmelpilzen und Bakterien beim Klimaanlagen-Check gehören zu den wiederkehrenden Aufgaben innenraumhygienischer Inspektionen in Gebäuden und Produktionsstätten.
„Auf die Ergebnisse können Sie gespannt sein“, weckt Zörner Neugierde. Bei unzureichender Wartung und Reinigung von Klimaanlagen können sich Mikroorganismen in Anlagenteilen, in Wasser, auf Staubablagerungen und auf verstoffwechselbaren Dichtungsmaterialien vermehren. Lebende und tote Mikroorganismen sowie ihre Stoffwechsel- und Abbauprodukte können durch den Luftstrom in den Klimaanlagen mitgerissen und in den belüfteten Räumen verteilt werden. Dies könne zu Schleimhaut- und Hautreizungen, zu Ermüdung und Kopfschmerzen sowie zu Geruchs- und Geschmacksstörungen führen und Grund von Erkrankungen mit unterschiedlichsten Indikationen wie Infektionen, Allergien und Vergiftungen und mehr werden.
„Die gesundheitlichen Gefahren werden oft unterschätzt“, so Zörner. Die Problematik sei, dass es sich um umsichtbare Gefahren handelt. Umso notwendiger sei eine umfassende Aufklärung und Qualifizierung aller Beteiligten, um die Risiken von Erkrankungen zu minimieren und möglichst vollends auszuschließen. So sollten etwa eingesetzte Reinigungs- und Pflegemittel der Gefahrstoff-Verordnung entsprechen und umweltverträglich sein. Eine Hygieneinspektion entsprechender Anlagen müsse alle drei Jahre erfolgen.
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((Beitragsbild oben: Renate Seyfert untersucht Schimmelproben aus raumlufttechnischen Anlagen im mikrobiologischen Labor des Lafu.))





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CDU Delmenhorst / DelmeNews
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