Delmenhorster Linke: Was bewegt die Bürgerinnen und Bürger vor Ort?
Auch die Delmenhorster Linke stand am 27. Juni 2026 erneut für Gespräche auf menschlicher Augenhöhe bereit. Punkte, die am Infostand in der Lange Straße auf besonderes Interesse stießen, bezogen sich beispielsweise auf die Gesundheitspolitik mitsamt der medizinischen Versorgung in Delmenhorst und umliegenden Regionen. Insbesondere wurden der Personalmangel im DKD und der zunehmend dramatischer werdende Hausärzte- und Fachkräftemangel thematisiert.
Und da die Hitze ohnehin das tagesbestimmende Thema war, kamen von den Bürgerinnen und Bürgern Vorschläge und Forderungen nach mehr Schattenplätzen in der Innenstadt als auch Wasserspielen zum Abkühlen. Die Relevanz wurde ebenso für die Schulen thematisiert. Lediglich eine der im Raum stehenden Fragen: Weshalb können Photovoltaik- und Klimaanlagen nicht vom Land finanziert werden? Immerhin wäre das positive Resultat, dass der Unterrichtsausfall durch Hitzefrei langfristig deutlich gesenkt werden könnte und Eltern sich in der Folge auf verlässliche Bildung und Betreuung der Kinder verlassen könnten.
Gleichwohl wurde in den Gesprächen am Infostand immer wieder die Problematik der zunehmend auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich erwähnt. Eine Entwicklung, bei der die Linke bundesweit und lokal gleichermaßen gegensteuern will. Die Linke stabilisiert sich bundesweit auf solidem Niveau, das deutlich über ihrem Ergebnis der Bundestagswahl 2025 liegt. Abzuwarten bleibt, ob sich diese Tendenz bei den Kommunalwahlen in Delmenhorst gleichermaßen abbilden wird.
Manuel Paschke ist für die Linke inzwischen als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl 2026 nominiert.
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((Beitragsbild oben v. lks.: Yuri Brune, Manuel Paschke, Felix Müller, Iris Brune, Edith Belz und Angelina Fehrmann))





DelmeNews - Jörn Petersen

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