Delmenhorster CDU zur Forderung der Linken zum Thema Arbeitszeit: Irreführung schadet Standort

Die Linke Delmenhorst/Oldenburg-Land hat die jüngsten Zahlen zur Arbeitslosigkeit und den Überstunden in der Stadt zum Anlass genommen, von „Ausbeutung“ zu sprechen. Sie fordert ein öffentliches Register für Arbeitgeber, die angeblich gegen Vorschriften verstoßen, und pocht auf den Acht-Stunden-Tag als unverrückbare Grenze. Bundeskanzler Friedrich Merz wurde dabei als „zynisch“ bezeichnet. Dazu die CDU Delmenhorst: „Arbeitslosigkeit und Überstunden haben nichts miteinander zu tun – Linke Irreführung schadet dem Standort“

Die CDU Delmenhorst weist diese Darstellung entschieden zurück. „Von einem Paradoxon kann keine Rede sein. Überstunden entstehen nicht, weil Arbeitslose ungenutzt bleiben, sondern weil in vielen Branchen qualifizierte Fachkräfte fehlen und Betriebe durch Bürokratie ausgebremst werden. Arbeitslosigkeit und Überstunden sind zwei unterschiedliche Probleme – beide löst man nicht mit Schlagworten, sondern mit praktischer Politik“, erklärt Lukas Aygün, Pressesprecher der CDU Delmenhorst.

Zur Behauptung, es werde „schon zu viel gearbeitet“, stellt die CDU klar: „Das Gegenteil ist der Fall. Deutschland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse, unsere Produktivität stagniert und wir arbeiten im internationalen Vergleich weniger Stunden. Wer glaubt, weniger Arbeit sei die Lösung, gefährdet unseren Wohlstand und damit auch die soziale Sicherheit. Wir brauchen mehr Leistungskraft, nicht weniger.“

Die CDU setzt deshalb auf bessere Qualifizierung und Ausbildung von Fachkräften und eine deutliche Entlastung der Betriebe. Nur wenn mehr Menschen in Arbeit kommen und Unternehmen investieren können, lasse sich die Belastung der Beschäftigten reduzieren. Auch beim Thema Arbeitszeit gelte: Der Acht-Stunden-Tag ist kein Naturgesetz. Moderne Arbeitswelten bräuchten Flexibilität. Viele Arbeitnehmer wünschten sich Modelle wie die Viertagewoche oder flexible Schichtsysteme.

CDU-Kreisvorsitzender André Tiefuhr kritisiert die Forderung nach einem öffentlichen Register für Arbeitgeber deutlich: „Das wäre nichts anderes als ein politischer Pranger, der Misstrauen sät und Betriebe unter Generalverdacht stellt. Gerade der Mittelstand ist das Rückgrat von Delmenhorst. Wer ihn schwächt, schwächt die ganze Stadt.“ Tiefuhr weiter: „Linke Symbolpolitik löst keine Probleme. Wer ständig Feindbilder aufbaut, gefährdet das Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Zusammenarbeit ermöglichen, Investitionen anziehen und Wachstum schaffen – nur so entstehen sichere Arbeitsplätze.“

Die CDU macht in ihrem Statement klar: Deutschland habe bereits eine der höchsten Steuer- und Abgabenlasten weltweit. Weitere Belastungen würden Innovation verhindern und Arbeitsplätze kosten. Wohlstand entstehe nicht durch Umverteilung, sondern durch Wertschöpfung. Aygün und Tiefuhr abschließend: „Die Linke Delmenhorst/Oldenburg-Land setzt auf Misstrauen und Klassenkampf-Rhetorik. Die CDU steht für Chancen, Wachstum und sichere Arbeitsplätze – das ist die beste Sozialpolitik für Delmenhorst und die Region.“

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