Delmenhorst bleibt „Safe Community“
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeichnete die Stadt Delmenhorst erneut als „Safe Community“ aus. Bei einem Symposium mit Oberbürgermeisterin Petra Gerlach ehrte der schwedische WHO-Delegierte Guldbrand Skjönberg am Samstag die Stadt für ihre vorbildliche und in Deutschland weiterhin einzigartige Präventionsarbeit.
Delmenhorst konnte mit der bereits dritten „Safe Community“-Bewerbung in Folge erfolgreich nachweisen, dass die Verletzungsprävention in der Stadt einen hohen Stellenwert hat und sich lokale Akteure stark dafür engagieren, Verletzungen durch Unfälle und Gewalt zu vermeiden. Erstmals hatte Delmenhorst am 25. März 2011 das Prädikat „Safe Community“ (sichere Stadt) von der WHO verliehen bekommen; es wird für jeweils fünf Jahre übertragen. Delmenhorst ist weiterhin die einzige deutsche Stadt mit dieser Auszeichnung.
Hohe Anforderungen
Die Anforderungen zur Aufnahme in das WHO-Programm „Safe Community“ sind hoch. Sie basieren vor allem auf der Bildung einer interdisziplinären Lenkungsgruppe unter Beteiligung des Stadtoberhauptes sowie auf langfristigen und nachhaltigen Präventionsprogrammen für beide Geschlechter, für alle Entwicklungsstufen und für Hochrisiko-Gruppen wie Kleinkinder und Senioren. Die kontinuierliche Erfassung und Analyse von Unfällen, die Evaluation sowie die laufende Teilhabe an nationalen und internationalen „Safe Community“-Netzwerken gehören ebenfalls dazu.












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