Delme Klinikum Delmenhorst erhält nächsten Förderbescheid des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums

 Am 21. Januar hat der Niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi, dem Delme Klinikum Delmenhorst erneut einen Besuch abgestattet. Anlass war die Überreichung des nächsten Förderbescheids in Höhe von 4 Millionen Euro, der für das Projekt „Zusammenlegung der JHD-Klinika Deichhorst und Mitte am Standort Deichhorst“ – und somit für den Krankenhaus-Neubau – vorgesehen ist.

„Wie schön ist es, in von Disruption und Unsicherheit geprägten Zeiten Unterstützer und Förderer zu haben, auf die man sich wirklich verlassen kann“, betonte Klinik-Chef Dr. Christian Peters in seinem Grußwort. So sei die Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium stets professionell kooperativ und verbindlich – „und das ist ein ganz besonderer Wert in diesen Tagen“, so Dr. Peters weiter.

Seit dem Besuch des Ministers im vergangenen Jahr, habe sich beim DKD-Neubau einiges getan. „Damals waren drei Geschosse gebaut, jetzt sind es sechs. In vier Monaten ist der Rohbau fertig.“ Zeitlich liege man voll im Plan und das sei auch gut so. Schließlich seien sowohl die Stadt Delmenhorst als auch die Region für eine zukunftsorientierte und effiziente Gesundheitsversorgung auf den Neubau angewiesen.

Bereits 82 Millionen Euro Fördergelder ausgezahlt

Wie Oberbürgermeisterin Petra Gerlach in ihrer Rede angab, sei die Übergabe eines Förderbescheids für die Stadt, als Gesellschafter des DKD, immer ein freudiger Termin. „Der Neubau ist ein wichtiges Projekt für uns in Delmenhorst. Und die Förderkulisse ist natürlich nicht weniger wichtig“, so die Oberbürgermeisterin. Ohne die Unterstützung des Landes Niedersachsen sei der Neubau nicht möglich.

An den Minister gewandt fuhr sie fort: „Weil bei einem so großen Bauvorhaben Plansicherheit immer wichtig ist, erlauben Sie mir mindestens den einen Satz: ‚Es wäre schön, wenn wir irgendwann dann auch den gesamten Förderbescheid hätten, dann könnte ich auf jeden Fall besser schlafen.‘“

Von Minister Philippi folgten daraufhin beruhigende Worte. „Die Gesamtförderung für Ihr Krankenhaus ist bei mir im Ministerium mit 150 Millionen Euro festgelegt, die bekommen Sie auch. Schlafen Sie!“ In diesem Zusammenhang wies Dr. Philippi darauf hin, dass das Gesundheitsministerium eine Verpflichtung gegenüber den Steuerzahlern habe, darauf zu achten, dass das Geld auch wirklich für den angedachten Zweck verwendet werde. „Deshalb könnten wir  das ganze Geld nicht auf einmal übergeben.“

Von den 150 Millionen seien, den aktuellen Förderbetrag mit eingerechnet, inzwischen 82 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden. „Die restlichen 68 Millionen kommen auch noch.“

Von links: Minister Dr. Andreas Philippi, DKD-Geschäftsführer Josef Jürgens, Oberbürgermeisterin Petra Gerlach und DKD-Geschäftsfüher Dr. Christian Peters mit dem Förderbescheid.

Mit Leistungsgruppen und Fachbereichen positionieren

Zu guter Letzt gab DKD-Geschäftsführer Josef Jürgens noch einen Überblick über den Zeitplan, der nach jetzigem Stand auch eingehalten werden könne.

Zur Erinnerung: Im November 2022 fiel der Startschuss für den Rohbau. Zwei Jahre später, im August 2024 wurde das Richtfest gefeiert. Die komplette Baufertigstellung, zu der auch der Innenausbau des neuen Klinikums zählt, ist für Ende 2026 geplant. „Mitte 2027 ziehen wir um“, so Jürgens.

Zudem verwies er auf die besondere Lage von Delmenhorst. „Wir liegen genau zwischen den beiden Metropolen Oldenburg und Bremen. Dort müssen wir uns natürlich auch mit unseren Leistungsgruppen und Fachbereichen positionieren.“ Eines habe man sich jedenfalls bereits fest vorgenommen: „Wir wollen niedersächsische Patienten aus Bremen auch wieder zurückholen.“

 

Bild ganz oben (von links): Dr. Frank Starp, Ärztlicher Direktor des DKD, Josef Jürgens, Geschäftsführer des DKD, Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, der SPD-Landtagsabgeordnete Deniz Kurku, Oberbürgermeisterin Petra Gerlach und Dr. Christian Peters, Geschäftsführer des DKD

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert