Dachstuhlbrand in der Mühlenstraße

In der Mühlenstraße ist gestern gegen 11:30 Uhr ein Dachstuhlbrand ausgebrochen. Zwar hat sich das Feuer rasch ausgebreitet und es schlugen Flammen und dichter Rauch aus dem Gebäude, doch die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. 

Ein 49-jähriger Bewohner des Reihenhauses hielt sich zwecks Handwerksarbeiten auf dem Dachboden auf. Als der Akku eines Werkzeugs zu schwach wurde, steckte er ihn in den Ladeschacht und begab sich vorerst ins Erdgeschoss. Als er dann wenig später das Haus verließ, sah er Qualm aus den Dachpfannen aufsteigen und alarmierte umgehend seine im Haus befindliche Frau. Unterdessen klingelten bereits Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst an der Tür, da sie bei der Rückfahrt von einem Einsatz (in der Stedinger Straße hatte sich eine 77-Jährige mit ihrem Hyundai überschlagen und musste leicht verletzt aus dem Wrack des Kleinwagens befreit werden) ebenfalls auf den Rauch aufmerksam geworden waren.

Vermutlich technischer Defekt

Zusammen mit Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr evakuierte man Bewohner aus dem gefährdeten Bereich und begann mit der Brandbekämpfung. In Mitleidenschaft gezogen wurde auch das Dach eines angrenzenden Reihenhauses, so dass nach vorsichtigen Schätzungen Schäden in Höhe von etwa 70.000 Euro entstande. Das unmittelbar vom Brand betroffene Reihenhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Zur Ermittlung der Brandursache wurde zwar eine Beschlagnahme ausgesprochen, doch sehr wahrscheinlich war es ein Defekt am Akku bzw. Ladegerät.

Beide Hausbewohner und auch Personen aus der Nachbarschaft wurden von der Besatzung eines Rettungswagens untersucht, blieben aber unverletzt. Die Mühlenstraße war bis zum Abrücken der Feuerwehr zwischen der Welsestraße und der Straße „Am Wehrhahn“ voll gesperrt. Die vollständige Freigabe der Straße erfolgte nach der fotografischen Dokumentation des Brandortes, bei der auch eine Drohne der Polizei zum Einsatz kam, gegen 14:30 Uhr.

Bildquelle: NonstopNews

 

 

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