Coronavirusverdacht: Grundschule Moordeich und Kita in Stuhr geschlossen, Fresenius-Schule in Weyhe ebenfalls zu

11. 03. 2020 um 15:09:32 Uhr | DelmeNews-Redaktion
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de

Die Grundschule Moordeich und die KiTa in Stuhr wurden heute wegen eines begründeten Coronavirusverdachtsfalls geschlossen. Ein Elternteil zweier Kinder, die in die Kita bzw. in die Grundschule gehen, hatte sich mit dem Virus infiziert. Ebenfalls bis vorerst einschließlich Freitag ist die Ludwig-Fresenius-Schule in Weyhe geschlossen. An der Schule steht eine Schülerin im Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

„Aus Stuhr wurde dem Gesundheitsamt am Mittwoch die Erkrankung eines Elternteils gemeldet. Beide Einrichtungen werden zunächst vorsorglich am Donnerstag und Freitag geschlossen. An der Ludwig Fresenius-Schule in Weyhe besteht bei einer Schülerin ein konkreter, begründeter Verdachtsfall. Das Ergebnis bleibt abzuwarten“, erklärt Dr. Daniel Tabeling, Leiter des Gesundheitsamtes. „Die vorübergehende Schließung ist ein weitgehender Schritt, der unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen als angemessen gesehen wird“, ergänzt Landrat Cord Bockhop. Am Wochenende erfolgt eine erneute Prüfung, ob der reguläre Betrieb der Einrichtungen am Montag wieder aufgenommen werden kann.

Insgesamt gibt es im Landkreis Diepholz derzeit 11 Fälle von Coronavirus-Erkrankungen. Nachdem sich am Dienstag die ersten sechs Corona-Erkrankungen im Landkreis Diepholz bestätigt hatten, wurden seit gestern Nachmittag fünf weitere Neuerkrankungen gemeldet. Sechs Infizierte aus der Gemeinde Weyhe, vier aus der Gemeinde Stuhr und einer aus der Stadt Diepholz. Die meisten der Infizierten haben sich in den bekannten Risikogebieten – vorrangig in Südtirol – aufgehalten. Darüber hinaus registriert der Landkreis Diepholz auch Verdachtsfälle sowie bestätigte Fälle, die aus Ischgl, Österreich zurückgekehrt sind.

„Alle Infizierten zeigen leichte bis mäßige Symptome und sind in häuslicher Absonderung untergebracht“, so Landrat Cord Bockhop. „Darüber hinaus wurden insgesamt zwölf Kontaktpersonen ermittelt. Ein verhältnismäßig kleiner Kreis, der dem besonne-nen Verhalten der betroffenen Patienten zu verdanken ist.“ Neben den elf bestätigten Fällen, bestehen aktuell auch elf begründete Verdachtsfälle, von denen Abstriche genommen wurden.

Dieser Artikel wurde mehrfach um aktuelle Informationen ergänzt.



Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung



Kommentar schreiben




Ihre Kommentare