Christian Pundt soll es wieder „auf den Punkt“ bringen – CDU sagt Unterstützung für Kommunalwahl 2026 zu

Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Oldenburg-Land hatte in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, den amtierenden Landrat Dr. Christian Pundt (parteilos) bei der kommenden Kommunalwahl 2026 als Landratskandidat zu unterstützen. Dr. Pundt bringe breite Erfahrung als Hauptverwaltungsbeamter mit, die er in den letzten Jahren gesammelt hat. Bereits zuvor war er auch als Bürgermeister in Hatten tätig.

CDU-Kreisvorsitzender Bastian Ernst MdB betont: „Wir hatten immer eine gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit ihm. Wir sehen bei Dr. Pundt die nötige Erfahrung, aber auch die Energie, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“ Der CDU-Kreisverband sei überzeugt, dass Dr. Pundt die richtige Person ist, um den Landkreis weiterzuentwickeln und die vielfältigen Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur erfolgreich anzugehen.

Ebenso interessant wie sympathisch ist, welche breite Unterstützung der parteilose Bügermeister von Hatten und amtierende Landrat parteiübergreifend erhält. Die wurde ihm nämlich neben der CDU ebenso von der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, der FDP, Die Linke, der Unabhängigen Wählergemeinschaft sowie den freien Wählern signalisiert. Die letzte Wahl zum Landrat konnte Pundt ihm Rahmen der Kommunalwahlen am 12. September 2021 für sich entscheiden. Damals setzte er sich mit 63,94 Prozent gegen seine ebenalls parteilose Kontrahentin Sabine Drees durch.

Umso bemerkenswerter ist die äußerst frühzeitige Positionierung, zumal die nächste Kommunalwahl noch über ein Jahr auf sich warten lässt. Erst kürzlich hatte die Niedersächsische Landesregierung den Termin auf Sonntag, den 13. September 2026, festgelegt. In der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr werden die allgemeinen Neuwahlen der Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinderäte stattfinden, ebenso die der Kreistage als auch der Regionsversammlung. Zugleich werden die Stadtbezirksräte und Ortsräte gewählt.

Tatsächlich wird die Wahl der Bürgermeister und Landräte aber aufgrund der längeren Amtszeiten besondere Bedeutung haben. Bürgermeister und Landräte werden nicht mehr für nur fünf, sondern wieder für acht Jahre gewählt. Das war in Niedersachsen lange Standard, bis vor mittlerweile rund elf Jahren die damalige rot-grüne Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Amtszeit auf fünf Jahre verkürzt hatte.  Städte, Gemeinden und Kreise hatten immer wieder gefordert, dass die Amtsträgerinnen und Amtsträger für ihr Wirken wieder mehr Zeit bekommen sollen.

 

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((Beitragsbild oben: Dr. Christian Pundt – Quelle: Landkreis Oldenburg))

 

 

 

 

 

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