CDU-Stadtratsfraktion: Delmenhorst braucht zügige Entscheidungen zur Schulentwicklung
Die CDU-Stadtratsfraktion Delmenhorst widerspricht den jüngsten Vorwürfen der SPD in der Debatte um die Schulentwicklungsplanung. Von Seiten der SPD Fraktion, wurde zuletzt der Eindruck vermittelt, die Stadtverwaltung habe überfallartig gehandelt und Schulen sowie Politik vor vollendete Tatsachen gestellt. Die CDU stellt klar: Dieser Eindruck sei falsch und werde durch die Tatsachen widerlegt.
Schon vor der jüngsten Beratung im Schulausschuss hatte die Verwaltung die betroffenen Schulleitungen informiert und ihre Rückmeldungen aufgenommen. Vor den Beratung habe es Gespräche zwischen Verwaltung, Schulleitungen und der Schulbehörde gegeben. Ein vollständiger Konsens sei jedoch nicht erreichbar, da jede Schule spezifische Interessen habe. Dass solche Unterschiede in einer großen Stadt bestehen, sei völlig normal – und genau hier liegedie Verantwortung des Rates, die Dinge in einem Gesamtinteresse zu ordnen.
Die CDU lobt daher ausdrücklich die Verwaltung für ihre Vorlage. Nach dem ablehnenden Beschluss zu einem dritten Gymnasium in Iprump habe die Verwaltung in einem Prozess des Prüfens, Abwägens und vieler Gespräche nun einen Beschlussvorlage erarbeitet, die nicht nur Einzellösungen bietet, sondern eine echte, ausgewogene Grundlage für die gesamte städtische Schullandschaft ist. Sie berücksichtige die Bedarfe der Schulen, geht auf die Raum- und Kapazitätsprobleme ein und reagiert auf die steigenden Schülerzahlen, die in den kommenden Jahren zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen werden.
Kristof Ogonovski, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion erklärt dazu: „Die Vorlage der Verwaltung ist eine solide und verantwortungsvolle Grundlage. Sie balanciert unterschiedliche Interessen sinnvoll aus und zeigt, wie Delmenhorst seine Schulen zukunftsfähig weiterentwickeln kann. Eltern, Kinder und Lehrkräfte brauchen Sicherheit und Perspektiven – das macht diese Planung möglich.“
Die CDU macht zugleich deutlich, dass es nicht länger darum gehen könne, die Beratungen durch neue Vorwürfe oder Verzögerungen in die Länge zu ziehen. Seit Monaten werde intensiv diskutiert, und die Probleme an den Schulen seien bekannt. Jede weitere Verschiebung koste wertvolle Zeit und verunsichere vor allem die Familien.
„Es bringt niemandem etwas, wenn wir politische Schaukämpfe führen, während die eigentlichen Entscheidungen immer wieder verschoben werden. Unsere Aufgabe ist es jetzt, zu handeln und eine Lösung umzusetzen, die für alle tragfähig ist. Delmenhorst hat lange genug diskutiert, jetzt muss die Stadt Klarheit schaffen“, sagt Frauke Wöhler, Schulpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion und Vorsitzende des Schulausschusses.
Die CDU-Stadtratsfraktion ruft daher alle politischen Kräfte auf, die ausgewogene und fundierte Verwaltungsvorlage ernsthaft zu prüfen, sachlich zu beraten und am Ende auch zu beschließen. Die Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen der Stadt dulde keinen weiteren Aufschub.
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((Beitragsbild oben: Kristof Ogonovski, Fraktionsvorsitzender der CDU Delmenhorst))





CDU Delmenhorst / DelmeNews



Polizei Delmenhorst
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