Bund fördert Kultur im ländlichen Raum – Grotelüschen weist auf vier laufende Ausschreibungen hin

30. 04. 2020 um 13:12:21 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Vier aktuelle Ausschreibungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters (CDU) verfolgen das Ziel, Kultur in ländlichen Räumen insbesondere in Krisen-Zeiten wie der a Corona-Pandemie zu unterstützen. Sowohl die hiesige Bundestagsabgeordnete (MdB) Astrid Grotelüschen (CDU) als auch Björn Thümler (CDU), der Minister für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen, machen darauf aufmerksam.
 
Für soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in Orten mit maximal 20.000 Einwohnern ist das Projekt „Land intakt – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren gedacht. Genannte Einrichtungen können Förderanträge für Mittel für Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen stellen. Exemplarisch werden Käufe für den Verwaltungsbetrieb oder die Öffentlichkeitsarbeit angeführt.
 

Bibliotheken und Museen werden gefördert

Je Einrichtung wird ein Betrag von höchstens 25.000 Euro ausgeschüttet. Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) greift mit dem Soforthilfeprogramm „Vor Ort für Alle“ modernen Bibliothekskonzepten in Kommunen mit unter 20.000 Einwohnern unter die Arme. Lediglich ein einziges Mal kann eine Summe von bis zu 25.000 Euro beantragt werden.

Außer Bibliotheken, die über eine wöchentliche Mindestöffnungszeit von sechs Stunden verfügen, dürfen noch Fahrbibliotheken einen Antrag einreichen. Regionalen Museen, Freilichtmuseen, archäologischen Parks und Trägern von Bodendenkmalstätten in Orten mit bis zu 20.000 Einwohnern kommt das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie (DVA) zugute.
 

Kulturelle Aktionen von Freiwilligendienstleistenden werden unterstützt

Investitionen und Maßnahmen, die die inhaltliche Ausrichtung schärfen werden mit bis zu 25.000 Euro pro Einrichtung bedacht. Bei der vierten Ausschreibung handelt es sich um das Projekt „land.schafft“, das kulturelle Freiwilligenprojekte auf dem Land mit bis zu 5.000 Euro ausstattet. Freiwillige mit Tätigkeiten während ihres Freiwilligendienstes bilden die Zielgruppe. Wegen der Corona-Krise wird dabei gerade auf digitale Formate viel Wert gelegt.
 
Bild: CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen weist auf vier Möglichkeiten hin, Fördermittel für Kultur im ländlichen Raum zu beziehen. Bildquelle: Lammel



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