Bürgermeister Kalmis richtet Grußwort an Gemeindemitglieder der aramäisch-orthodoxen Kirche in Delmenhorst
In Delmenhorst leben viele Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen, ebenso wie Konfessionslose und Atheisten. Frei von Einschränkungen der individuellen Glaubensrichtung lebt die Gesellschaft der Stadt an der Delme von Vielfalt und Selbstbestimmung. Als umso wichtiger bezeichnet Bürgermeister Murat Kalmis den gegenseitigen Respekt und sorgsamen Umgang miteinander. Zum gestrigen Glaubensfeiertag der aramäisch-orthodoxen Kirche hatte er ein Grußwort an deren Delmenhorster Gemeindemitglieder gerichtet.
Bürgermeister Murat Kalmis: „Liebe Gemeindemitglieder der aramäisch-orthodoxen Kirche, zum Glaubensfeiertag am 6. Januar übermittle ich Ihnen und Ihren Familien meine herzlichen Glück- und Segenswünsche. Dieser besondere Tag hat für Sie eine tiefgehende religiöse Bedeutung und steht für Hoffnung, Frieden und Zusammenhalt. Ihre Gemeinde ist ein fester Bestandteil unserer Stadt und bereichert Delmenhorst durch ihren Glauben, ihre Traditionen und ihr Engagement für das Gemeinwohl. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Fest, besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Familien sowie Gesundheit und Zuversicht für die kommende Zeit.“
Dabei rückt er den Gemeinschaftssinn in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Wichtig sei es, dass es um Menschen geht, denen Respekt gebührt; unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. Entscheidend sei an dieser Stelle die Selbstbestimmung. „Wenn wir uns gegenseitig respektieren und Rücksicht aufeinander nehmen, dann gelingt auch eine gute Integration.“
Der 6. Januar markiert in der aramäisch-orthodoxen Kirche traditionell die Erscheinung des Herrn und das Fest der Taufe Christi – Epiphanie/Teophanie – mit der Großen Wasserweihe. Die Zeremonie ist seit dem vierten Jahrhundert bezeugt und kam vermutlich von Jerusalem über Konstantinopel nach Europa. Der traditionelle Ritus gehört zu den eindrucksvollsten Feiern der aramäisch-orthodoxen Kirche.





Symbolbild Shutterstock





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