BSW eröffnet Parteibüro in Delmenhorst: Ort für Gespräche, Ideen und kontroverse Debatten

Der BSW-Kreisverband Region Mittelweser hat am gestrigen Samstag, wenige Tage vor der anstehenden Kommunalwahl, sein neues Parteibüro in Delmenhorst in der Cramerstraße 179 eröffnet. Sichtlich erfreut waren die Delmenhorster Vertreter der Partei erstens darüber, dass sie zuvor am Infostand in der Innenstadt sehr offene und konstruktive Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern erlebt hatten, und zweitens, nun gemeinsam mit den erschienenen Parteimitgliedern und Unterstützern des flächengroßen Kreisverbandes die Türen zu eröffnen. 

Am Nachmittag hatte man sich bei Getränken, Grillgut und bestem Wetter zusammengefunden, um einfach eine gute Zeit zu verbringen, sich über den aktuellen Stand der Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern als auch allgemeine Themen auszutauschen. Immer auch mit der Fragestellung, ob das Bündnis Sarah Wagenknecht am 13. September die erfolderlichen Stimmen von Wählerinnen und Wählern erhalten wird, um in den Delmenhorster Stadtrat einziehen zu können.

Die Anwesenden hatten teils eine lange Anreise, immerhin umfasst der Regionalverband außer Delmenhorst zugleich die Landkreise Verden, Diepholz, Rotenburg (Wümme) als auch den Heidekreis. So hatten manche auch den staureichen Weg von der anderen Seite der Weser über Bremen auf sich genommen. Das Erscheinen war Ehrensache. Die Eröffnung wertete man als einen bedeutetenden Meilenstein für die Präsenz in der Lokalpolitik.

Waldemar Schulz, Kreissprecher, Leiter des BSW in Delmenhorst sowie Beisitzer im Landesvorstand und Kandidat für den Stadtrat, betonte in seiner Eröffnungsrede, es sei ein besonderer Tag für den Kreisverband und die Gemeinschaft zugleich. „Wir eröffnen heute nicht einfach nur ein Büro. Wir eröffnen einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen können. Einen Ort für Gespräche, Ideen, Diskussionen und manchmal sicher auch für kontroverse Debatten. Aber vor allem einen, an dem wir gemeinsam daran arbeiten können, etwas zu bewegen.“

Schulz weiter: „Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Dass wir zuhören, dass wir unterschiedliche Perspektiven aushalten und dass wir gemeinsam nach Lösungen suchen. Genau dafür soll dieses Büro stehen. Heute machen wir die Tür auf.“

Waldemar Schulz: „Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Waldemar Schulz: „Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Man wolle hier nicht nur über Politik sprechen, stattdessen zuhören, was die Menschen in der Region bewegt, Ideen aufnehmen, Anregungen diskutieren, daraus konkrete Arbeit ableiten und Politik gemeinsam gestalten. Denn Veränderung beginne selten mit den großen Schlagzeilen; oftmals viel kleiner, mit einem Gespräch, einer Idee, mit Menschen, die sagen „So, wie es ist, muss es nicht bleiben. Wir können es besser machen.“

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((Beitragsbild oben: Bündnis Sarah Wagenknecht eröffnet Parteibüro in der Cramerstraße 179.))

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