Brand im Mehrfamilienhaus: Verfahren gegen einen Bewohner eingeleitet

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Brake ist am Sonntag ein Brand ausgebrochen. Es besteht der Verdacht, dass das Feuer vom Bewohner gelegt wurde.

Der 26-jährige Mieter wählte gegen 21:30 Uhr den Notruf und teilte mit, dass es in seiner Dachgeschosswohnung brennen würde. Sofort wurden Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in die Bahnhofstraße entsandt. Schon von außen war dichter Rauch erkennbar, der aus Fenstern des Dachgeschosses drang. Eine 66 Jahre alte Bewohnerin aus dem ersten Obergeschoss, die sich noch im Gebäude befand, konnte unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Beschuldigter landet in Psychiatrie

Durch das Feuer entstanden Schäden in Höhe von ungefähr 150.000 Euro: Zwei Wohnungen im Dachgeschoss sind vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Brandsituation in der Wohnung des 26-Jährigen deutete darauf hin, dass er das Feuer vorsätzlich gelegt haben könnte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung eingeleitet; seine Wohnung hat man vorerst beschlagnahmt. Weil der Beschuldigte unter dem Einfluss berauschender Mittel zu stehen schien und auffälliges Verhalten an den  Tag legte, wurde er in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Bildquelle: Fotolia

 

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