Beratungszentrum für inklusive Schulen ab August – SPD will Förderschulen besser mit übrigen Schulen vernetzen

07. 05. 2018 um 13:57:20 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Ab den 1. August wird es auch in Delmenhorst ein “Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule” (RZI) geben. Damit soll die Umsetzung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen an normalen Schulen vorangetrieben werden.
 
Zufrieden darüber zeigt sich Deniz Kurku (SPD), der Delmenhorst im Landtag vertritt: “Darüber freue ich mich sehr, die Inklusion gehört für mich eindeutig zu einer modernen Gesellschaft. Gerade weil wir gesellschaftlich insgesamt noch nicht da stehen, wo wir eigentlich müssten, begrüße ich die Einrichtung sehr. Damit werden wir bei der Umsetzung der inklusiven Schule in unserer Stadt weitere Fortschritte machen.”
 

RZI in 35 Landkreisen

Damit reiht sich Delmenhorst in die Liste von insgesamt 35 Landkreisen und kreisfreien Städten ein, die ab dem kommenden Schuljahr 2018/19 über ein RZI verfügen werden. Laut Kurku sind das gut drei Viertel der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte. Die RZI sollen als Beratungszentren zum Thema Inklusion an Schulen dienen. Gleichzeitig soll der Einsatz von Lehrern mit entsprechender Zusatz-Ausbildung im Inklusionsbereich dort vorbereitet werden.
 
Dazu sollen die RZI eng mit den Förderschulen und allgemeinen Schulen zusammenarbeiten. Darin inbegriffen ist der Aufbau regionaler Netzwerke zwischen den beteiligten Akteuren vor Ort.
 

Kooperation zwischen Schulformen stärken

Außerdem hat Ratsfrau Andrea Lotsios (SPD) für ihre Fraktion einen Antrag für den nächsten Bildungsausschuss gestellt. Darin soll überprüft werden, wieweit die Kooperation der Delmenhorster Förderschulen – die Mosaikschule und die Schule an der Karlstraße – mit den übrigen Schulen der Stadt möglich ist. Ziel sei ein fließender Übergang zwischen beiden Systemen und eine Symbiose beider Schulformen, heißt es im Antrag.
 
Nach einem Landtagsbeschluss von 20. März 2012 sollen Schüler mit besonderem Betreuungsbedarf künftig an Nicht-Förderschulen unterrichtet werden. Allerdings gibt es noch ungeklärte Fragen bei der Umsetzung dieses Ziels.
 



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