Ausstellung im „Kleinen Haus“ Delmenhorst zeigt Leben von jüdischen Juristinnen – Eröffnung am 2. Dezember
„Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ – so heißt die vom Deutschen Juristinnenbund konzipierte Wanderausstellung, die das KulturBüro der Stadt Delmenhorst vom 2. bis zum 20. Dezember im Theater „Kleines Haus“ präsentiert. Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 2. Dezember, um 15 Uhr.
In der Ausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ werden 17 Frauen porträtiert. Sie repräsentieren die vielen weiteren jüdischen oder von den Nationalsozialisten als jüdisch verfolgten Juristinnen der ersten Generation.
Ergänzt werden die Biografien durch Tafeln mit Erläuterungen zur Zulassung von Frauen zu juristischen Berufen, zur Gründung des Juristinnen-Vereins 1914, zu Berufsverboten, Vertreibung, Ermordung, Exil, Remigration und Restitution.
Somit gibt die Ausstellung einen Einblick in die außergewöhnlichen Lebenswege der Frauen und in ihren beruflichen Kampf um Anerkennung.
Eröffnungsveranstaltung – Anmeldung notwendig
Bei der Eröffnungsveranstaltung wird Oberbürgermeisterin Petra Gerlach ein Grußwort sprechen. Zudem hält Jutta Heinemann, Mitglied im Deutschen Juristinnenbund, ein Referat.
Sevasti Trepa-Bartels, Vorsitzende der Regionalgruppe Bremen des Deutschen Juristinnenbundes, führt als Moderatorin durch den Nachmittag.
Interessierte, die an der Eröffnungsveranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten sich unter der E-Mail-Adresse kulturbuero@delmenhorst.de anzumelden.
Termin:
- Montag | 2. Dezember 2024 | 15 Uhr
- Theater „Kleines Haus“ | Max-Planck-Straße 4c
Nach der Eröffnungsveranstaltung kann die Ausstellung montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr, montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Theater „Kleines Haus“ besucht werden.











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